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Die Bühne steht – wir sind bereit!

Sonntag, der 11.12.2016, ist das Ziel aller Vorbereitungen. Der Gospeltrain hat sein Jahreskonzert in die Adventszeit gelegt und ist nun gespannt, wie viele Besucher unserer überall verbreiteten Einladung folgen werden.

In den letzten Wochen haben wir intensiv am musikalischen Programm gearbeitet, um den Zuhörern ein abwechslungsreiches vorweihnachtliches Konzert bieten zu können. Es galt hier und da kleine Schwächen auszubügeln und Sicherheit zugewinnen. Aus unserer Sicht ist alles getan, was möglich ist.

© trainarchivator

„Wir lieben Events“ – Das könnte auch unser Motto sein

Nachdem sich die Gospeltrainer im letzten Jahr noch selbst mit dem Aufbau einer Leihbühne abmühten, überließ man dieses Jahr den Profis das Feld. Samstagvormittag wurde die Bühne in der Kirche aufgebaut, was uns unsere Gemeinde Clemens August Graf von Galen im Hammer Norden großzügig gestattet. Vielen Dank dafür.

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Erst wird die Bühne aufgebaut,…

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…anschließend schick gemacht…

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…und zum Schluss werden Stolperfallen beseitigt.

Am Samstagnachmittag verlief die Generalprobe ohne größere Probleme. Ein bisschen zu kritisieren gibt’s immer – so kurz vor dem Konzert steigen schließlich die Ansprüche an uns selbst. Nach den gewohnten Einsingübungen ging es speziell um Songs, mit denen wir in den letzten Wochen noch ein wenig zu kämpfen hatten. Die Probe brachte aber die erhoffte Sicherheit: das klappt schon!

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Sonntagabend ist in der Kirche sicher mehr los!

Auch wenn bei uns nicht viel Technik zum Einsatz kommt, so muss diese dennoch ordentlich abgestimmt werden. Deshalb durften unsere Solisten nochmals ans Mikro; um zu üben, Sicherheit zu gewinnen und ggf. technische Einstellungen zu ändern.

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Feinabstimmung, damit Sonntag alle gut hören können

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Singen klappt auch in Räuberzivil – Sonntag dann in Chorkleidung

Nach Abschluss der Generalprobe wurde die Herz-Jesu-Kirche für die Gottesdienste hergerichtet, die noch bis zum Konzert dort stattfinden werden. Für die Unterstützung durch die Gemeinde sind wir dankbar und wollen dementsprechend alles in einem guten Zustand hinterlassen.

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Hier möchte der Gospeltrain ins Rollen kommen

Noch ein Mal schlafen, dann geht der Gospeltrain auf die Bühne. Mal sehen, wie viele Menschen sich in der an Veranstaltungen reichen Adventszeit für ein Gospeltrainkonzert entscheiden. Viele Stammgäste haben jedenfalls schon ihr Kommen angekündigt. Wäre schön, wenn man im Anschluss an ein hoffentlich gelungenes Konzert mit den Zuhörern auf dem Kirchplatz einen Glühwein trinken könnte.

11.12.2016, 18 Uhr
Herz-Jesu-Kirche Hamm-Norden
Karlsplatz 1, 59065 Hamm

Ausklang mit Glühwein auf dem Kirchplatz

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Einladung zum Advents-Gospelkonzert in Hamm-Norden 11.12.2016

2016 wird unser Jahreskonzert in der Heimatgemeinde erstmals in der Vorweihnachtszeit stattfinden. Am 3. Adventssonntag laden wir alle Gospelfreunde in die Herz-Jesu-Kirche im Hammer Norden ein. Unser Publikum wird eine bunte Mischung verschiedenster Gospelsongs erleben können. Ab 18 Uhr werden sowohl mehrere neu einstudierte Stücke zu hören sein, als auch einige bekannte, die gut zur Adventszeit passen. Außerdem erscheinen mehrere Oldies im neu arrangierten Gewand. Ansonsten – einfach überraschen lassen!

Als Titelmotto für das Konzert haben wir „Shine your light“ gewählt. Damit ist längst nicht nur der gleichnamige Song gemeint, sondern wir lehnen uns damit Adventsthematik als Zeit der Vorbereitung und der Hoffnung an.

Wir wünschen uns viele Zuschauer, ein gelungenes Konzert und einen netten Ausklang mit Glühwein und anregenden Gesprächen. Herzlich willkommen!

Der Eintritt ist wie immer frei. Der Chor freut sich jedoch über eine Spende am Ausgang.

11.12.2016, 18 Uhr
Herz-Jesu-Kirche Hamm-Norden
Karlsplatz 1, 59065 Hamm

Ausklang mit Glühwein auf dem Kirchplatz

© Gospeltrain Hamm e.V.

Nachbesprechung Konzert mit „Hörsturz“ in Hamm-Rhynern 19.11.2016 – Teil 3

Bisher ist das Gemeinschaftskonzert, zu dem uns der gastgebende Rock- und Popchor HÖRSTURZ eingeladen hat, ein voller Erfolg. Nachdem beide Chöre jeweils ihren ersten zwanzigminütigen Block gesungen haben, nutzen Aktive und Besucher die Pause, um einen Schluck zu trinken und sich auszutauschen. Bisher gibt es nur positive Rückmeldungen. Weiter geht’s, die Pause ist schon wieder vorbei.

Diesmal singt zuerst der Gospeltrain, damit die Gastgeber zum Abschluss der Veranstaltung auf der Bühne stehen und sich den verdienten Applaus ihres Publikums abholen können. Im Gegensatz zum unserem ruhigeren Block vor der Pause soll es jetzt deutlich lebhafter zugehen.

Mit der gesungenen Aufforderung „Come, let us sing“ gelingt uns ein toller Einstieg: erst einstimmig und zart, dann mehrstimmig und lauter, beginnend mit dezentem Schnipsen, wechselnd zum Klatschen. Wer mag sich dieser Einladung zum Singen widersetzen? – Niemand. Eine mögliche Trägheit nach der Pause wird gleich weggeblasen. Der Gospeltrain kann’s also auch schwungvoller und mit mehr Körpereinsatz als bei den Titeln vor der Pause. Das gefällt.

© Jens SpitczokBühne, Akustik, Licht – das Schulforum bietet gute Bedingungen
© Jens Spitczok

Jetzt sind wir mal gespannt, wie „Burden down“ läuft; der von uns in letzter Zeit runderneuerte Klassiker. Eigentlich ist dies ein einfaches Stück, das wir schon in der Frühzeit unseres Chores im Repertoire hatten, doch irgendwann wurde es uns langweilig und dementsprechend lange nicht mehr gesungen. In der aufgefrischten Fassung ist wieder Spannung drin. Chorleiter Sebastian Wewer hat uns – quasi als Gimmick – beibringen wollen, bei der letzten Strophe immer dann, wenn „down“ gesungen wird, kurz etwas in die Knie zu gehen. An sich eine einfache Ansage, doch in den Proben haben wir bewiesen, wie blöd man sich dennoch anstellen kann. Gelächter, Verzweiflung, sollen wir den Gag wirklich beim Auftritt bringen? „Das schafft ihr, konzentriert euch“, haben wir immer wieder vom Chef zu hören bekommen. – Heute fluppt’s, als ob es das Einfachste sei. Wir können uns ein Lächeln nicht verkneifen. Jeder Gospeltrainer geht in die Knie, wenn seine Stimme das „down“ singt; durch das Arrangement schön versetzt und unterschiedlich lange. Sieht witzig aus, wie es der Chorleiter erhofft hat. Unglaublich, hat der Herr Wewer mal wieder Recht gehabt – deshalb ist er der „Chef“.

© Jens SpitczokUnser Chorleiter führt uns durch die Stücke   © Jens Spitczok

2016_11_19_20_56_38_hoersturz_0070a-bJetzt und hier auf der Bühne erfahren wir von einer erneuten Programmänderung. Macht nichts, wir sind solch Spontanaktionen des Chorleiters gewohnt. „Sia hamba“ soll gesungen werden, um afrikanische Gospelmusik vorzustellen. Dieses Lied können wir fast im Schlaf und es kann jederzeit abgerufen werden. Außerdem ist es dadurch geprägt, dass der Chorleiter uns intensiv durch das Stück leitet und durch seine Vorgaben jederzeit Akzente nach seinem Bauchgefühl setzen kann. Es ist sozusagen ein Musterbeispiel dafür, wie wichtig es ist, dass Chor und Chorleiter eine eingespielte Einheit sein sollten. Das Publikum erkennt das und der anerkennende Applaus verdeutlicht dies.
Foto © Jens Spitczok

Der Gospeltrain kann es auch auf Deutsch! In den letzten Jahren haben wir in unsere Konzertprogramme fast immer gegen Ende ein Segenslied eingebaut. Heute ist es „Sei behütet“, das erst seit diesem Jahr im Repertoire ist. Inzwischen haben wir kapiert, dass dieses Werk am besten klingt, wenn man ganz zart, mit deutlicher Aussprache singt und die Worte dabei ganz locker fließen lässt. Wir treffen den Nerv des Publikums, und viele Liedkundige singen verträumt mit. Ein schöner gemeinsamer Moment, der Lohn für die Aktiven ist.

Zum Abschluss gibt’s den ewig aktuellen Klassiker „Oh, happy day“ zu hören. Diesen Song hat man unzählige Male gehört und gesungen und dennoch bekommt man ihn nicht über. Vielleicht mag es daran liegen, dass viele Menschen mit diesem Stück ihre ganz persöhnlichen „happy moments“ erlebt haben. Das Publikum steigt sofort nach den ersten Klängen singend und klatschend mit ein. So beschließt der Gospeltrain seinen Auftritt bei dieser Veranstaltung und tritt unter verdientem Applaus von der Bühne ab.

© trainarchivator„Oh, happy day“ zum Abschluss

Jetzt kommt HÖRSTURZ zu seinem zweiten Auftrittsblock auf die Bühne, und ab sofort sind die Gospeltrainer nur Zuschauer, die entspannt zuhören dürfen. Die „Pflicht“ ist getan.

© Jens SpitczokHörsturz und Gospeltrain haben die Ersatzbank getauscht   © Jens Spitczok

Zum Auftakt gibt es das Stück „I will be there for you“ auf die Ohren. Dabei ist ganz klar zu erkennen, dass die Chorleiterin Jazz-Chor-Erfahrung hat. Wie bei keinem anderen Lied zuvor übernehmen die Männerstimmen v.a. die Begleitung der Frauenstimmen. Vieles klingt lautmalerisch nach Percussion oder Bass, ist dabei richtig schwungvoll und dynamisch.

© trainarchivatorHörsturz startet gut in den zweiten Teil – unser „Chef“ hört genau hin

Anschließend wagt man sich an Frank Sinatras Klassiker aller Klassiker: „My way“. Da kann man echt gespannt sein. Neben dem unerreichten Original gibt es einige gute Coverversionen, aber auch extrem viele peinliche Versuche. Mal hören, was HÖRSTURZ daraus machen – aha, nach den ersten Klängen ist man schon mal beruhigt. Man versucht nicht krampfhaft, das Original zu übertreffen. Im Gegenteil – man macht es genau richtig, indem man versucht, sich das Stück selbst zu erschließen und es zu einem eigenen Song zu machen. Am Ende muss man lobend anerkennen, wie gut der Chor diese Herausforderung gemeistert hat.

© Jens Spitczok„Chorarbeit“ aus der Nähe   © Jens Spitczok

Wie auch bei den anderen Titeln zuvor, bekommt das Publikum eine kleine Ansage zu hören, die jeweils von einem Chormitglied übernommen wird. An dieser Stelle erfährt man den thematischen Hintergrund zur Entstehung des Stücks „Sound of silence“ (Paul Simon). Diese Ansagen sind informativ, knapp gehalten und kommen bei den Gästen im Saal gut an. Auch dieser Titel eignet sich außerordentlich gut für eine A-capella-Version; lassen sich auf diese Art die Emotionen des Textes besonders gut umsetzen.

© trainarchivatorHörsturz-Chormitglieder wechseln sich bei den Ansagen ab

Bei der Songauswahl setzt man in diesem zweiten Block auf weithin bekannte Titel, bei denen die Zuhörer des Öfteren mitsingen können. Da man a-capella singt, unterscheidet sich jedes Stück vom Original und bekommt seine eigene Note. So hat man auch bei „Angels“ (Robbie Williams) den Eindruck, als sei es speziell für diesen Auftritt arrangiert worden.

Zum letzten Stück steht – natürlich „rein zufällig“ – eine Combo (Piano, Kontrabass, Schlagzeug) parat, die den Chor dezent unterstützt. Jetzt wird erst so richtig klar, dass A-Capella-Gesang eine ganz eigene Qualität im Bereich der Chormusik hat. Durch geschickte Arrangements singt ein Chor quasi seine eigene Begleitung und erreicht eine größere Klangfülle, als sänge er nur die Melodie allein. „Night and day“ (Cole Porter) ist ein wunderbarer Abschluss dieses musikalischen Abends.

© trainarchivatorEin Song mit Begleitung – aber der hat’s in sich

Die Veranstalter bedanken sich bei den Helfern in Hintergrund, die für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben. Kleine, schnell behobene Mikroprobleme bei der Begrüßung sind nur eine Randnotiz gewesen. Der Mann für Ton und Licht ist kein Vollprofi, sondern ein Schüler der Event-AG dieser Schule, der seinen Job prima gemacht hat und wusste, was zu tun ist. Da die Akustik des Raumes ohnehin gut ist, sangen die Chöre ohne Mikro, welches nur für die kurzen Ansagen genutzt wurde. Auch der Förderverein hat sich mit einem Getränkestand engagiert, dessen Angebot gerne genutzt wurde.

© trainarchivatorDanksagungen an Chorleiter, Technik, Musiker, helfende Hände im Hintergrund und natürlich ans Publikum

Schließlich bekommen die Leiter der beiden beteiligten Chöre je einen Blumenstrauß überreicht, stellvertretend für alle Aktiven. Das Publikum hat verschiedene Genres des Chorgesangs live erleben können und belohnte die Sängerinnen und Sänger mit verdientem Applaus für durchweg überzeugende Leistungen. Mal konnte mitgesungen werden, mal hörte man eher genießend zu. Insgesamt war es ein recht ruhiges Publikum, das sich durch außergewöhnliche Aufmerksamkeit auszeichnete.
Spürbar war vor Beginn des Konzerts die Vorfreude; offensichtlich war vielen Zuhören HÖRSTURZ von früheren Auftritten bekannt. Einen größeren Gunstbeweis für einen Chor als Publikumstreue gibt es nicht.
Auch der Gospeltrain konnte bei diesem „Auswärtsspiel“ bestehen, doch schon am 11.12.2016 starten wir unser Adventskonzert „Shine your light“ in der Herz-Jesu-Kirche in unserer Heimatgemeinde. Vielleicht haben wir heute den einen oder die andere neugierig gemacht, so dass man sich von Hamm-Süden mal in den Norden aufmacht.

© trainarchivatorAktiv Beteiligte und Zuschauer haben einen schönen Abend erlebt. Danke.

Nachbesprechung Konzert mit „Hörsturz“ in Hamm-Rhynern 19.11.2016 – Teil 2

Wir sitzen am Rande des Forums in der Konrad-Adenauer-Realschule in Hamm-Rhynern. Der Saal ist gefüllt, und alles wartet gespannt auf den Beginn des Konzerts des Rock- und Pop-Chores HÖRSTURZ, bei dessen Veranstaltung der Gospeltrain später einen Gastauftritt haben wird.

Die Begrüßung des Publikums ist angenehm kurz und knapp. Man ist schließlich zum Singen und Musik hören gekommen. Stolz wird jedoch verkündet, dass man trotz der zeitgleichen Konkurrenz durch das Topspiel der Fußballbundesliga – Dortmund gegen Bayern – ebenfalls ausverkauft sei. Den Hinweis auf die Führung des BVB nimmt man hier, im schwarz-gelben Hinterland, mit Beifallsbekundungen auf.

© trainarchivatorWir Gospeltrainer hören aufmerksam zu, bevor es für uns losgeht

Die dreißig Sängerinnen und Sänger von HÖRSTURZ haben inzwischen die Bühne eingenommen. Es ist ganz still im Saal, nur die leise Tonvorgabe der Chorleiterin ist zu hören. Los geht es mit dem Titel „Time after time“ (Cyndi Lauper). Sehr sauberer Einsatz, ruhiger Aufbau bis zur Steigerung des Songs, der sich für eine A-capella-Version geradezu aufdrängt. Man spürt, dass sich der Chor intensiv auf das Konzert vorbereitet hat, und mit dem Gelingen des ersten Liedes verfliegt die Aufregung. Verdienter Applaus des Publikums ist der Lohn.

© trainarchivatorHÖRSTURZ vor bunter Beleuchtung, z.T. mit dezentem Farbwechsel

Für viel Spaß bei einigen Gospeltrainern sorgt ein Kleinkind, welches mit strahlendem Lächeln, auf dem Schoß der Mutter sitzend, mittanzt – korrekt im Takt wohlgemerkt. Ist Musik nicht die universale Sprache zum Herzen?

Mit „Fragile“ (Sting) folgt ein ruhiges Stück, auf dessen Text in einer kurzen Ansage besonders hingewiesen wurde. Obwohl die Aktiven zahlenmäßig sehr ungleich auf die einzelnen Stimmen verteilt sind, kann man diese differenziert herauszuhören. Ein Zeichen exzellenter Chorarbeit, die viel Probenfleiß voraussetzt. Bei Brigitte Kockelke, der erfahrenen und in der Region sehr bekannten Chorleiterin, sind HÖRSTURZ in dieser Beziehung in den besten Händen.

Richtig flott wird es bei „Drück die eins“ (Annett Louisan). Der schwungvolle Vortrag klingt glasklar, kein ineinander verschwimmender Sound. Offensichtlich ist HÖRSTURZ musikalisch vielseitig interessiert, und bietet den Zuhörern eine bunte Mischung unterschiedlicher Stilrichtungen. Dabei wird bekannten Titeln eine individuelle Note verpasst.

© trainarchivatorTextsicher und mit guter Präsenz machen HÖRSTURZ Spaß

Auch „Die perfekte Welle“ (Juli) ist im Saal bekannt, so dass teilweise mitgesungen wird. Vom Chor sehr sauber gesungen, doch es hätte etwas mehr Emotion sein dürfen. Wenn man schon die „perfekte Welle“ erwischt, dann darf man auch die Großartigkeit dieses seltenen Moments deutlicher hören. „Einfach die Bremse loslassen“ sind wir in solchen Situationen schon aufgefordert worden. Aber: das ist Jammern auf sehr hohem Niveau, denn dieser Chor hat in den wenigen Jahren seiner Existenz eine erstaunlich hohe Qualität erreicht.

„Mona Mu“ (Maybebop) setzt einen originellen Abschluss dieses ersten musikalischen Blocks. Da das Stück über die Liebe zu einer Kuh weit weniger bekannt ist, kann kaum jemand mitsingen, doch die Zuschauer hören umso aufmerksamer schmunzelnd zu. Mit kräftigem Applaus geht HÖRSTURZ von der Bühne.

© Jens SpitczokDie Kuh stand schon vorher da – ehrlich!   © Jens Spitczok

Jetzt darf der Gospeltrain die Stufen der Bühne betreten. HÖRSTURZ hat für gute Stimmung gesorgt und die Messlatte ordentlich hoch gelegt. Mal sehen, wie wir uns hier bewähren. Ob der nun folgende Stilbruch das Publikum stört? Vielleicht sind die Menschen aber auch richtig neugierig auf uns? – Wir werden sehen.

© trainarchivatorDem Gospeltrain gefällt die Atmosphäre im Saal

Mit „Come home“ haben wir mutig einen Titel an den Anfang gesetzt, den wir erst auf dem im September in Braunschweig besuchten Gospelkirchentag kennengelernt und anschließend mit dem ganzen Chor einstudiert haben. Er feiert in Rhynern Premiere und wir sind im wesentlichen mit dem Gelingen zufrieden – Chorleiter Sebastian Wewer hat einfach einen Draht dafür, was er uns zumuten kann und was wir drauf haben.
Die Besuche von Gospelkirchentagen haben bisher immer tiefen Eindruck bei den Teilnehmern hinterlassen und anschließend die Probenarbeit beeinflusst. So ist es nur logisch, dass wir den diesjährigen Mottosong ins Repertoire aufgenommen haben. Ein wenig Luft nach oben ist noch, aber bei unserem Adventskonzert (11.12.2016) wird uns das Lied noch leichter über die Lippen gehen. Wetten?

Während bei HÖRSTURZ die Ansagen von verschiedenen Chormitgliedern übernommen werden, greift bei uns der „Chef“ selbst zum Mikro. Rhynern ist vom Gospeltrain noch wenig „heimgesucht“ worden, so dass dem Publikum in den Ansagen hier und da etwas über uns vermittelt wird.

© trainarchivatorGospeltrain vor vollem Haus – die Veranstalter freut‘s

Eine weitere Premiere gibt es, als Martin erstmals vor „fremdem“ Publikum als Solist eingesetzt wird. Zwar hat er beim Song „In your arms“ schon einmal das Solo gesungen, doch dies war bei einem eher familiär-chorinternen Auftritt. Wir drücken die Daumen und Martin liefert prima; hatte er doch beim Einsingen noch gestanden, dass er ordentlich geübt habe. Es fällt auf, dass das Publikum recht ruhig ist, aber dennoch sehr aufmerksam. Man weiß offensichtlich die ruhigen Facetten der Gospelmusik zu schätzen, und erwartet unter dem Stichwort Gospel nicht nur die alten Gassenhauer und Sister-Act-Bühnen-Action. Das gefällt uns!

2016_11_19_20_14_27_hoersturz_0061Solist: Premierenprüfung bestanden   © Jens Spitczok

„Immanuel“ ist ein noch ganz junges Werk der Komponistin Miriam Schäfer. Irgendwie lebt dieses Stück, denn bei jedem Auftritt klingt es ein wenig anders. Danny als Solistin überzeugt das Publikum, doch sie ist etwas skeptisch. Der Text erzählt von der Anflehung Gottes, wozu ihr heutiger zart-zerbrechlicher Ausdruck bestens passt. Wer stark und selbstbewusst ist, der meistert seine Schwierigkeiten allein und muss nicht um Gottes Hilfe bitten. Die Zuhörer haben dieses intensive Anrufen genau verstanden und sind begeistert.

© Jens SpitczokIn unserem ersten Block gibt’s die besinnlichen Stücke   © Jens Spitczok

Zu „The singers prayer“ wird dem Publikum erklärt, dass es sich um ein Arrangement aus drei Titeln des zeitgenössischen dänischen Gospelmusikers Hans Christian Jochimsen handelt. Sich selbst als Urheber dieses gelungenen Arrangements verschweigt der „Chef“ bescheiden. Da die Menschen von der Struktur wissen, unterbleibt Applaus in den ganz ruhigen Übergängen, um dann zum Abschluss des souveränen Vortrags um so kräftiger auszufallen.

© Jens SpitczokBecause I am loved, I can lift my head – so der Songtext   © Jens Spitczok

Den Song „Order my steps“ haben wir vor vielen Jahren ins Repertoire aufgenommen, nachdem wir ihn von einem Gastchor in unserer Heimatgemeinde sehr eindrucksvoll gehört hatten. Als Chor hat man dabei viel Text zu lernen, unterschiedliche Stimmungen mit verschiedenen Übergängen zu meistern. Sehr häufig hört man diesen Titel sicher nicht, umso erstaunter sind wir, als einige unter den Zuschauern textsicher mitsingen. Sieht nach „Fachpublikum“ aus. Rhynern ist gospeltauglich!

© trainarchivatorAlle Augen auf Herrn Wewer – es ist jederzeit mit Anweisungen zu rechnen

Pause. Beide Chöre haben einen ersten, ca. zwanzigminütigen Block gesungen. Die Besucher sind bisher gut unterhalten worden und holen sich etwas zu trinken. Das Angebot wird vom Förderverein der Schule gemacht, der einerseits diese Veranstaltung unterstützen und andererseits Einnahmen für seine Kasse erzielen möchte.

Teil 3 folgt.

Bericht über Konzert mit „Hörsturz“ in Lokalzeitung 21.11.2016

Eigentlich findet man im Westfälischen Anzeiger, der Lokalzeitung Hamms, Berichte von den Kulturveranstaltungen des vergangenen Wochenendes erst am Dienstag; Montags kommt erst der Sport zu seinem Recht. Darum hatte man als Leser nicht unbedingt damit gerechnet, schon heute einen ausführlichen Artikel zum Gemeinschaftskonzert mit dem Rock- und Popchor HÖRSTURZ zu finden. Als gastgebender Chor hatte uns HÖRSTURZ zu seinem Konzert in der Konrad-Adenauer-Realschule in Hamm-Rhynern als Gastchor eingeladen.

Die Zuschauer hatten bei ausverkauftem Haus ein sehr gelungenes Konzert erlebt, bei dem zwei hinsichtlich Repertoire und Präsentation unterschiedliche Chöre jeweils auf ihre Art zu einer wunderbaren Veranstaltung beitrugen. Immerhin haben es die Beteiligten auf die Seite „Kultur lokal“ statt auf die Lokalseite des Stadtteils geschafft, was angesichts vieler anderer Veranstaltungen am Wochenende schon bemerkenswert ist.

konzert-hoersturz-wa-21-11-2016© Westfälischer Anzeiger, Hamm, 21.11.2016

Nachbesprechung Konzert mit „Hörsturz“ in Hamm-Rhynern 19.11.2016 – Teil 1

Heute sind wir als Gastchor bei einem Gemeinschaftskonzert in Hamm-Rhynern aktiv, zu dem uns der Pop-Chor HÖRSTURZ eingeladen hat. Trotz einiger weniger organisatorischer Absprachen zwischen den Chorleitern sind wir gespannt, was uns wohl erwarten wird.

© trainarchivatorDie Konrad-Adenauer-Realschule als Veranstaltungsort

Die Veranstalter, organisatorisch unterstützt vom Förderverein der Schule, haben uns einen Klassenraum zur Verfügung gestellt, in dem wir kurz letzte Dinge besprechen können. Noch vor wenigen Tagen hatte uns Chorleiter Sebastian Wewer – der „Chef“ –  eine Liste der zu singenden Lieder mitgeteilt. Dass es dabei „unter Vorbehalt“ geheißen hatte, machte durchaus Sinn, denn vor dem Auftritt präsentiert er uns ein kurzfristig von ihm umgestelltes Programm. Kein Problem – so etwas sind wir gewohnt; oft genug sorgen solche spontanen Aktionen für das nötige Vorstartfieber.

© trainarchivatorDieses Programm soll heute zu hören sein

Als Gospelchor treten wir überwiegend in Kirchen auf, zumal wir auch als Hochzeitschor sehr gefragt sind. Dieses Konzert findet hingegen in der Konrad-Adenauer-Realschule in Hamm-Rhynern statt. Mit der erst 2002 eröffneten Schule erwartet uns kein altehrwürdiges Gebäude, sondern moderne Architektur, dessen Forum für vielfältige Veranstaltungen variabel nutzbar ist.

© trainarchivatorDieses Forum gilt es gleich mit Musik zu füllen

Da wir sowieso eine Stellprobe auf den Stufen im Forum machen wollen, soll dort auch das Einsingen stattfinden. Die Stellprobe verläuft nach Gospeltrain-Art leicht chaotisch. Erst sieht es ganz gut aus; dann fällt uns ein, dass einige Gospeltrainer erst kurz vor dem Auftritt eintreffen werden, so dass für diese Platz freigehalten werden muss. Also wird kräftig aufgerückt. Nach den ersten gesungenen Klängen musst nochmals ordentlich durchgemischt werden, damit alle Stimmen gut zur Geltung kommen. Es ist eine Unruhe und ein Geplapper – sollten wir etwa besonders nervös sein?

© trainarchivatorDiese Aufstellung soll’s sein. Und gleich kommt noch Verstärkung

Dann wird – auch das ist gospeltrain-typisch – der Schalter komplett umgelegt und das Vorbereitungsprogramm ganz seriös durchgezogen. Stimme aufwärmen, Körper lockern und natürlich ordentlich Atmosphäre schnuppern. Es folgen noch einige angesungene Songs. Der Chef ist gnädig bei kleinen Fehlerchen, und es wird auch ordentlich gelacht. Eine gute Vorstartstimmung ist oft wichtiger als ein fehlerfreies, perfektes Einsingen, um den richtigen Flow zu erwischen, der uns später durch den Auftritt tragen soll.

© trainarchivatorZum „Einsingen“ gehören nicht nur Übungen für die Stimme, sondern auch Lockerung und Dehnung. Der „Chef“ macht vor, wie’s geht.

Unser Aufwärmprogramm ist weitgehend abgeschlossen, im Saal werden letzte Vorbereitungen getroffen. Inzwischen verbreitet farbiges Licht schon Bühnenatmosphäre, erste Zuschauer treffen ein. Wir sind gut vorbereitet. Nun bleibt uns noch ein Viertelstündchen, bis HÖRSTURZ mit seinem ersten musikalischen Block dieses Gemeinschaftskonzert eröffnen wird.

© trainarchivatorJetzt passt alles! Gleich kann’s los gehen

Wir setzen uns an den Rand des Zuhörerraumes auf reservierte Plätze. Einige Momente der Entspannung und ein paar Schluck Wasser tun uns gut. Die meisten von uns Gospeltrainern kennen HÖRSTURZ noch nicht und sind dementsprechend neugierig auf deren Auftritt. Toi, toi, toi – nach dem ersten Block mit A-capella-Popgesang sind wir an der Reihe.

© trainarchivatorWie Hühner auf der Stange – vor Konzertbeginn darf noch geschnattert werden

Teil 2 folgt.

Konzertankündigungen in der Lokalzeitung

Vor wenigen Tagen fand sich der Gospeltrain gleich zweifach in unserer Lokalzeitung, dem Westfälischen Anzeiger, wieder. In beiden Artikeln ging es um die Ankündigung anstehender Konzerte.

Im ersten Artikel, „Gospeltrain auf Hochtouren“, ging es um unsere Vorbereitungen auf diese beiden Konzerte in den nächsten Wochen. Zuerst steht ein Gemeinschaftskonzert, zu dem uns der gastgebende Pop-Chor „Hörsturz“ eingeladen hat, auf dem Kalender. Gut drei Wochen später wird dann unser Jahreskonzert in der Heimatgemeinde stattfinden.

© Westfälischer Anzeiger, Hamm, 17.11.2016© Westfälischer Anzeiger, Hamm, 17.11.2016

Im zweiten Artikel über den Chor „Hörsturz“ und dessen Konzert finden wir ausführlich Erwähnung.

© Westfälischer Anzeiger, Hamm, 17.11.2016© Westfälischer Anzeiger, Hamm, 17.11.2016