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Jahresrückblick 2014 –Teil 1

Achtzehn ist die Zahl des Jahres 2014! Achtzehn Auftritte hat der Gospeltrain Hamm e.V. in diesem Jahr absolviert. Eine ganz schöne Menge. Da steckt jede Menge persönlicher Einsatz der Mitglieder und des Chorleiters drin. Mit den Auftritten allein ist es ja nicht getan, denn diese wollen durch regelmäßige Proben gut vorbereitet sein.
Neben den öffentlichen Auftritten gab es auch wieder einige chorinterne Veranstaltungen, die mal der Arbeit und mal dem Vergnügen gewidmet waren.

Nachdem wir uns vor zwei Jahren in Dortmund den Gospelkirchentagsvirus eingefangen haben, hatten wir natürlich „Kassel 2014“ auf dem Kalender. Wie auch 2012 haben wir interessierte SängerInnen des Gospeltrains und aus verschiedenen anderen Chören, die unter Chorleiter Sebastian Wewer trainieren, zu einer auftrittsreifen Truppe zusammengeschweißt.
Wer immer noch nicht genug hatte, war eingeladen einen Auftritt mit einem Projektchor vorzubereiten und die Heilige Nacht in Unna gemeinsam zu feiern.
Letzten Endes konnte man als hyperaktiver Gospeltrainer, der überall mitmischen wollte, sage und schreibe 38 Termine im Kalender stehen haben – und das ohne reguläre Proben! Echter Wahnsinn! Gehen wir mal ins Detail:

Konzerte   (2 Termine)

Highlights in jedem Jahr sind die großen Konzerte. Geplant ist immer ein gut einstündiges Programm, in der Realität dauert dieses aber immer mindestens eineinhalb Stunden – dem Publikum sei Dank.

Foto: trainarchivatorDas Konzert in unserer Herz-Jesu Kirche im Hammer Norden (23.03.2014) sollte eigentlich der Höhepunkt des Jahres sein, doch wer mag das angesichts des frühen Zeitpunkts im Jahr entscheiden. In früheren Jahren fanden die Jahreskonzerte immer im Spätherbst statt, doch November/Dezember herrscht immer eine große Angebotsfülle an Konzerten und anderen Veranstaltungen. Als 2012 eigene Terminengpässe dazu kamen, trafen wir die Entscheidung die Jahreskonzerte ins erste Quartal eines Jahres zu legen.

Foto: trainarchivator2014 ging dem Heimspiel, wie auch im Jahr zuvor, ein Konzert in der Beckumer Christuskirche (23.02.2014) voraus; chorintern scherzhaft als Generalprobe bezeichnet. Beide Konzerte fanden in vollen Kirchen statt und trugen das Motto „This is the day“.

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Foto: trainarchivatorErstmals haben wir einen Beamer genutzt, um Songtitel und wesentliche Textaussagen auf eine Leinwand zu projizieren. Die letzten Minuten vor Beginn der Konzerte wurden dem Publikum durch die Einblendung von Fotoimpressionen größerer Auftritte des Gospeltrains verkürzt. Die Resonanz war positiv, wie man aus späteren Gesprächen mit Besuchern erfahren konnte. In Hamm wurden erstmals Mikrofone eingesetzt, die für einen ausgewogenen Klang in der Kirche sorgten. Am Ende der Auftritte waren wir erschöpft, aber mit viel Applaus belohnt worden.

© Gospeltrain Hamm e.V.© Gospeltrain Hamm e.V..

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Hochzeiten   (7 Termine)

Wie in den Jahren zuvor „tanzte“ der Gospeltrain wieder auf vielen Hochzeiten, 2014 waren es sieben. Meistens werden wir vom Brautpaar eingeladen, gelegentlich auch von deren Anhängen „verschenkt“. Zwar ist immer mal wieder einer der zukünftigen Eheleute mit einem Gospeltrainer bekannt, doch wirklich enge persönliche Bande wie in diesem Jahr sind doch eher selten.

Foto: trainarchivatorMan kommt viel rum: Hamm-Werries, Hamm-Ostwennemar, Kamen-Methler, Beckum, Kamen-Heeren, Hamm-Berge, Hamm-Westen

In Werries hatten wir einen Auftritt bei einer Hochzeit im Maxipark. Während die eigentliche Trauung im berühmten Elefanten erfolgte, traten wir nach dem Kaffetrinken in der benachbarten Werkstatthalle in Aktion. Brautmutter Gabi P. ist eine Gospeltrainerin, die bei diesem Auftritt im Chor mitsang und bei einem Titel sogar das Solo übernahm, was alle Anwesenden und erst recht die Tochter zutiefst rührte.

In Kamen-Methler war es mit Kathrin gar eine Gospeltrainerin selbst, die vor den Altar trat. Es ist allerdings schon das zweite Mal, dass die Braut aus unseren Reihen stammt. Jeder Hochzeitsauftritt ist speziell vorbereitet, um die jeweiligen Wunschtitel bestmöglich präsentieren zu können, doch mit einer „eigenen“ Braut geht man noch wesentlich intensiver mit.

© trainarchivator

  • 07.06.2014   Hamm-Werries, Maxipark
  • 21.06.2014   Hamm-Ostwennemar, St.Michael-Kirche
  • 21.06.2014   Kamen-Methler, Ev. Kirche
  • 09.08.2014   Beckum, St. Stephanus-Kirche
  • 30.08.2014   Kamen-Heeren, Herz-Jesu-Kirche
  • 27.09.2014   Hamm-Berge, Ev. Kirche
  • 18.10.2014   Hamm-Westen, Josefskirche

Es hätten noch einige Auftritte mehr sein können, wenn man alle Anfragen angenommen hätte. Unsere schon länger feststehenden Termine und sonstigen Aktivitäten sollten aber nicht zu kurz kommen. Außerdem verlangt unser Anspruch an uns selbst eine ausreichende Vorbereitung. Offensichtlich unterschätzen manche Anfragenden, wie frühzeitig wir „ausgebucht“ melden müssen. Sorry 🙂

Mitgestaltung von Gottesdiensten
(4 Termine)

Man könnte meinen, für einen Gospelchor seien Gottesdienste Routine. Falsch gedacht, denn jeder für sich ist ein Unikat.
In jüngerer Vergangenheit wurde jeweils im Januar eine Vorabendmesse in unserer Herz-Jesu-Kirche im Hammer Norden als Saisonauftakt genutzt, so auch am 11.01.2014. Nach der Weihnachtspause galt es wieder in Schwung zu kommen. Außerdem kommen immer einige Besucher zusätzlich in die Messe, wenn sie zuvor von unserer Beteiligung erfahren haben. Nicht zuletzt war unser Auftritt auch gute Werbung für unser weniger Wochen später an gleicher Stelle erfolgtes Jahreskonzert.

© Hartwig KrauseVorabendmesse Anfang Januar

Einen viel größeren Rahmen bot der Auftritt anlässlich der Erstkommunion in der Herz-Jesu-Kirche am 04.05.2014. Neben einer Reihe eigener Songs sangen wir die Gemeindelieder mit, um die Leute zum mitsingen zu motivieren. Besonders gefordert war Chorleiter Sebastian Wewer, der spontan auf die jeweilige Situation zu reagieren und für musikalische Untermalung zu sorgen hatte, ob mit dem Chor oder als Solist am Keyboard. Dies war besonders bei der Kommunionausteilung erforderlich, deren Dauer nie im Voraus abzuschätzen ist. Also galt es immer den Überblick zu behalten und ständig Kontakt zum Chor, zum Organisten oder anderen Beteiligten zu halten. Zum Abschluss begleiteten wir die Kommunionkinder singend um die Kirche.

Foto: trainarchivatorAuftritt zur Erstkommunion vor vollem Haus

Am 29.06.2014 brachten wir nach der Verabschiedung von Pfarrer Paul Markfort dem Neu-Ruheständler ein Ständchen. Am Festgottesdienst in unserer Herz-Jesu-Kirche war der Gospeltrain nicht offiziell beteiligt. Dort sangen Kirchen- und Kinderchor der Gemeinde. Viele Vereine hatten Abordnungen geschickt, die Reihe der Gäste aus der Gesellschaft war lang. Einige Gospeltrainer hatten die Messe privat besucht und huschten kurz vor Ende hinaus, um mit den anderen draußen ein Spalier für den Auszug zu bilden. Zu guter Letzt überreichte die Vereinsvorsitzende Gruß und Geschenk von „seinem“ Gospeltrain.

© trainarchivatorZum Abschied ein Ständchen im Spalier

Wenige Monate nach der Verabschiedung von Pfarrer Markfort durften wir unseren „Neuen“ begrüßen. Die Einführung von Pfarrer Davis Puthussery erfolgte in der Vorabendmesse am 18.10.2014. Erneut war die Kirche brechend voll. Alle wollten dabei sein, den Pfarrer erleben und sich einen ersten Eindruck machen. Wieder waren Abordnungen aller Gemeindegruppen und der Vereine des Stadtteils anwesend, darüber hinaus Ehrengäste aus Politik und Kirche. Man sagt, als der neue Pfarrer erfahren habe, dass es drei Chöre in der Gemeinde existieren, habe er auch alle hören wollen. So wurde es ein sehr musikalischer Gottesdienst mit einem Gemeindehirten, der durch sein Auftreten und die lebensnahe Predigt gut ankam und Hoffnung auf eine gute Zusammenarbeit nährte. Einige Gospeltrainer gingen anschließend noch zum Empfang ins Pfarrheim um etwas Atmosphäre zu schnuppern.

© trainarchivatorDie Kirche ist längst voll – Fahnenträger warten auf den Einzug

Gleich mehrere Premieren   (3 Termine)

Es dauerte bis zum Jahr 2014, bis wir erstmals zu einer Taufe eingeladen wurden. Erstaunlicherweise war dies dann gleich zweimal im Jahr der Fall, jeweils im familiären Umfeld des Gospeltrains; man wusste also genau auf was man sich einließ. Gemeinsam mit den Familien der beteiligten GospeltrainerInnen wurde zwei wunderschöne persönliche Gottesdienste gestaltet, die sicherlich zu den emotionalsten Momenten des Chorjahres zu zählen sind.

© trainarchivatorBei der Taufpremiere am 09.02.2014 in Hamm-Berge bildeten Chor und Familie des Täuflings eine sehr große Schnittmenge, denn Omma, Oppa und Tante sind bei uns aktiv, und auch die Mama wurde schon von uns unter die Haube gesungen. Als die singende Verwandschaft dann zu uns gerufen wurde, um sich aktiv zu beteiligen, hatten wir einen wunderbaren musikalischen Familienklüngel beisammen, der allen Anwesenden offensichtlich viel Spaß bereitete.

© trainarchivatorAuch die zweite Taufe am 12.10.2014 in Hamm-Ostwennemar war für uns etwas ganz besonderes. Den aufregenden Start des Kindes ins Leben hatte der Chor ganz nah mit verfolgt und fühlte eine besondere Verbundenheit. Dass der Pfarrer dann auch noch eine außerordentlich gelungene emotionale Predigt hielt, passte zu diesem Festtag. Gerade an diesem Tage wurde deutlich, dass wir nicht nur für andere singen, sondern auch für uns ganz persönlich immer etwas von den Auftritten mitnehmen.

Ein absolutes Highlight, das wir wahrscheinlich niemals wieder erleben werden, war ein Überraschungsauftritt zur Goldprofess am 27.04.2014 in Münster-Amelsbüren. Schwester Maria Elisabeth, sehr beliebtes Gründungsmitglied und viele Jahre im Gospeltrain aktiv, feierte ihr fünfzigjähriges Ordensjubiläum. Obwohl schon vor etlichen Jahren nach Münster verzogen, war sie bei uns immer noch in bester Erinnerung. Aus der Idee eines privaten Besuchs einiger weniger wurde letztlich ein nur mit den Organisatoren abgesprochener Überraschungsauftritt. Der Chor erwartete die Festgesellschaft, die vom Jubiläumsgottesdienst in das zur Feier hergerichtete Pfarrheim „St.Sebastian“ herüberkam. Das war ein hallo, als sie einige Gesichter des inzwischen auch personell etwas veränderten Chores erkannte; schnell eingereiht und sogar einen Titel mitgesungen. Beim anschließenden gemeinsamen Essen wurden zwei altgediente Gospeltrainerinnen an den Tisch der Jubilarin verwiesen. Erst war man verlegen, so im Epizentrum des Geschehens, doch dann durfte man wunderbare Momente mit Sr. Maria Elisabeth verbringen, in denen alte Erinnerungen ausgetauscht, erzählt und gelacht wurde.

Foto: trainarchivatorGeselliger Ausklang mit der Jubilarin

In Teil 2 wird es um sonstige Auftritte, chorinterne Veranstaltungen, Workshops und Projektarbeiten gehen…

Erstkommunion Herz-Jesu 2014 in der Lokalzeitung

Am 04.05.2014 fand in der Herz-Jesu-Kirche in Hamm-Norden die diesjährige Erstkommunion der Gemeinde Clemens August Graf von Galen statt. Der Gospeltrain durfte diesen Festgottesdienst zum wiederholten Male mitgestalten. Anschließend lud die Gemeinde zum Gruppenfoto der Kommunionkinder mit Pfarrer Paul Markfort und Messdienern vor dem Pfarrheim. Dieses Foto erschien einige Tage später in der Lokalzeitung.

© Westfälischer Anzeiger, Hamm, 09.05.2014©Westfälischer Anzeiger, Hamm, 09.05.2014

Nachbesprechung Erstkommunion in Herz-Jesu Hamm-Norden 04.05.2014

Sonntagmorgen. Nach einigen grauen Tagen gibt’s heute strahlenden Sonnenschein passend zum festlichen Anlass. Noch halten sich die Kommunionkinder und ihre Familien auf dem Platz vor der Herz-Jesu-Kirche im Hammer Norden auf. Wir Gospeltrainer sammeln uns in der Kirche, bereiten uns vor, nehmen unseren Platz ganz hinten auf den Stufen neben der Orgel ein. Zu Beginn des Gottesdienstes, der unter dem Motto „Freunde von Jesus“ steht, ist die Kirche voll besetzt.

Foto: trainarchivatorEinzug der Kommunionkinder

Als das Orgelspiel einsetzt, ziehen die Kommunionkinder hinter Pfarrer Paul Markfort von hinten ein und nehmen in den ersten Reihen Platz. Nach der Eröffnung singt die Gemeinde ein fröhliches Willkommen „Komm her, freu dich mit uns“. Feierlich wird es erstmals beim Taufgedächtnis, dem sich das Lied „Fest soll mein Taufbund immer stehn“ anschließt. Kyrie und Gloria sind ganz klassisch gehalten und werden mit dem Loblied „Das ist der Tag, den Gott gemacht“ abgeschlossen.
Auf das Tagesgebet folgt das „Taizé-Halleluja“. Bisher hat der Gospeltrain die Gemeindelieder normal mitgesungen. Jetzt greift Chorleiter Sebastian Wewer erstmals in Geschehen ein, lässt den Chor versetzt einstimmen und erzeugt so zur Überraschung einiger Kirchbesucher einen Kanon.

Nun ist es Zeit für das Evangelium (LK 24, 13-35). Die Lesung des Pfarrers wird durch auf eine Leinwand projizierte Bilder farbig illustriert. Der Erkenntnis, dass Jesus immer unter uns ist, bekräftigen wir mit dem Gospel „Immanuel“. Das Publikum folgt dem Vortrag von Solistin Danny und dem Chor aufmerksam, ist durch die Steigerung des Liedes regelrecht gebannt.

Foto: trainarchivatorDas Evangelium wird illustriert

Damit man uns einmal zu Gesicht bekommt, ohne sich in den Bänken nach hinten drehen zu müssen, werden wir nach der Predigt nach vorne gebeten. An so einem Festtag sind schließlich nicht nur Gemeindemitglieder und Gospeltrainkenner anwesend, sondern auch viele auswärtige Gäste der Kommunionkinder. Das ist wieder so ein typischer Moment, in dem Chorleiter Sebastian das Wort ergreift und die Menschen freundlich aber bestimmt zum Mitmachen motiviert. Seiner ansteckenden Art kann natürlich niemand widerstehen, und so stehen die Leute auf und studieren nach Anleitung den Klassiker „Gottes Liebe ist so wunderbar“ ein. Die Kommunionkinder haben offensichtlich diesen Titel zuvor geübt und machen rege mit. Schließlich entsteht durch den gleichzeitigen Einsatz von Altos/Männerstimmen („He’s got the whole world“) und Sopranos („Go, tell it on the mountain“) ein Triplett, das die ganze Kirche füllt. Nach dem Wortgottesdienst, bei dem man eher aufmerksam zuhörte, ist etwas Aktivität ganz willkommen.

Foto: trainarchivatorDer Gospeltrain hat von den Stufen neben der Orgel einen guten Überblick über die vollbesetzte Kirche

Jetzt kommen die Kommunionkinder erneut zum Einsatz. Zu ihren Fürbitten bringen sie alles Notwendige nach vorne und decken den Altar. Nach jeder einzelnen Fürbitte erklingt immer der Liedruf „Herr, wir bringen in Brot und Wein“ durch die Gemeinde. Jeder Anwesende spürt, dass es jetzt auf den besonderen Moment zugeht, auf den alle so lange gewartet und sich vorbereitet haben.
Foto: trainarchivatorFür diesen Moment haben wir den Song „Angels by your side“ ausgewählt, der mit seiner Zartheit einen Augenblick des Innehaltens bietet. Da der Titel gaaanz frisch bei uns im Angebot ist (eigentlich noch in der Übungsphase), hängen auf der Rückseite des Klaviers Spickzettel mit dem Text, den man bis in die letzte Chorreihe lesen kann – natürlich nur für den „Notfall“ 🙂 . Hat der Chef etwa Angst vor Texthängern? Eigentlich ist es nur Fürsorge, reine Fürsorge. Insider wissen, dass auch auf der Pianistenseite des Klaviers schon Spickzettel zu sehen gewesen sein sollen.

Zum Sanctus singt die Gemeinde orgelbegleitet „Heilig ist Gott in Herrlichkeit“. Längst haben die Kommunionkinder einen Kreis um den Altar gebildet. Der Gabenbereitung folgen sie heute mit besonderer Aufmerksamkeit. Nach dem Friedensgruß erklingt verheißungsvoll „Wenn das Brot, das wir teilen“. Nun beginnt der Kommunionempfang. Pfarrer Markfort lässt sich viel Zeit, damit die bestellte Fotografin von jedem Kind eine Aufnahme machen kann. Erfreulicherweise halten sich die Familien an die vorher getroffene Absprache im Altarbereich nicht zu fotografieren. So bleibt die Zeremonie feierlich und ungestört.

Foto: trainarchivatorDie Kinder bilden einen Kreis um den Altar – ihre Erstkommunion steht unmittelbar bevor

Während die Gemeinde zur Kommunion geht, ist der Gospeltrain musikalisch im Einsatz. Zunächst heißt es „Order my steps“. Angesichts der vollen Kirche dauert die Zeremonie dementsprechend; dieses lange und abwechslungsreiche Stück ist folglich gut gewählt. Nach dem Lied schweigt das Klavier aber nicht, sondern untermalt weiterhin. Singen wir jetzt noch etwas oder „klimpert“ Sebastian weiter, bis es in der Gottesdienstabfolge weiter geht? Kenner erahnen: das ist echte Kirchenmusikerkunst! Das eine Lied klingt aus, es folgt eine geschmeidige Überleitung zu einem anderen (oder auch nicht). Man muss halt spontan auf das Geschehen am Altar reagieren. Da wird mal in die Länge gezogen oder gekürzt, immer wieder ein Schulterblick, um zu sehen wie es steht. Aha, es jetzt geht es weiter. Wir erkennen, wie sich langsam die Melodie eines bekannten Songs einschleicht und wir nehmen Bereitschaftshaltung ein. „This little light of mine“ bekommen die Besucher jetzt zu hören, seit langem einmal wieder ohne Solo. Altgediente Gospeltrainer haben Freude daran den Organisten in unmittelbarer Nähe zu beobachten. Er lächelt und singt leise auf der Orgelbank swingend das Lied mit, gelernt ist gelernt – ist er doch ein Ex-Gospeltrainer, der einige Jahre die Männer bei uns an Bord verstärkt hatte.

Foto: trainarchivatorOrganist T.B. (links unten) und Chorleiter/Pianist Sebastian Wewer (unten rechts) bereiten sich auf ihre nächsten Einsätze vor

Zwischen Schlussgebet und Segen geben wir allen Anwesenden den Friedensgruß „Peace shall be with you“ mit auf den Weg; in den letzten Jahren fast schon zum Klassiker bei Gospeltrainauftritten geworden. Ist aber auch einfach immer wieder schön! Nach diesem Titel – der Gottesdienst ist noch nicht zu Ende – huschen wir leise nach draußen zum Nebeneingang, um dort ein Spalier zu bilden.

Schon bald öffnet sich die Tür und Pfarrer und Kommunionkinder kommen heraus. Wir singen „Heaven is a wonderful place“ und schließen uns direkt an. Langsam geht es als Prozessionszug um die Kirche herum Richtung Kirchplatz, wo die Kommunionkinder von ihren Familien erwartet werden. Letztes Lied ist „Jesus is my salvation”, bevor sich der Zug auflöst.

Es war eine gelungene Erstkommunion! Der Ablauf war zwischen den Beteiligten gut abgesprochen, die Kinder offensichtlich bestens vorbereitet. Selbstbewusst haben sie ihre Aufgaben und Wortbeiträge wunderbar gemeistert und so zum Gelingen ihres Ehrentages selbst beigetragen. Der Wechsel zwischen Gemeindeliedern mit Orgelbegleitung und Gospels zum Klavierspiel bot musikalisch viel Abwechslung. Es ist für jeden etwas dabei gewesen, die Musiktitel waren der jeweiligen Situation entsprechend gut ausgewählt. Entsprechende Rückmeldungen nach dem Gottesdienst bestätigen dies. Jetzt können die Gospeltrainer in ihr privates Wochenende verschwinden, denn die nächsten Aufgaben werfen bereits ihre Schatten voraus – Training ist angesagt.

Erstkommunion in Herz-Jesu Hamm-Norden 04.05.2014

Am kommenden Sonntag ist der Gospeltrain bereits zum dritten Mal in Folge zur Erstkommunion in der „eigenen“ Herz-Jesu-Kirche eingeladen. Wir werden den Festgottesdienst musikalisch mitgestalten, und haben einige passende Titel ausgewählt. Dennoch kommen auch Orgel und Gemeindegesang nicht zu kurz. So hoffen alle Beteiligten den Kommunionkindern und allen anderen einen besonderen Tag zu schenken.

Erstkommunion Herz-Jesu 2013 in der Lokalzeitung

Heute erschien in der Hammer Lokalzeitung (Westfälischer Anzeiger) ein Foto der Kinder , deren Erstkommunion der Gospeltrain am 14.04.2013 musikalisch mitgestaltet hat. In Festkleidung präsentierte man sich einschließlich Pfarrer Paul Markfort und Messdienern auf den Stufen des Pfarrheims. Die Gemeinde bedankt sich für unsere Mitwirkung.

© Westfälischer Anzeiger 17.04.2013, Foto: privat
© Westfälischer Anzeiger 17.04.2013, Foto: privat

 

Nachbesprechung Erstkommunion Herz-Jesu-Kirche 14.04.2013 Hamm-Norden

Als wir frühzeitig an der Kirche eintrafen, wurde gerade noch der Fahnenschmuck hergerichtet. Martin durfte gleich aktiv werden und einige aufhängen; Anja schritt zur Tat, indem sie die nicht perfekte Haltung einer Fahnenstange korrigierte. Schon trafen erste Kommunionkinder mit ihren Familien ein und konnten sich vor der Kirche fotografieren lassen.

Foto: trainarchivator
Damit es richtig schön wird: Martin, der Freund und Helfer

Wir starteten das Einsingen, bevor all‘ zu viele Besucher anwesend waren. Auch im Altarbereich wurden letzte Vorbereitungen getroffen. Sogar für eine kurze Begrüßung zwischen Pfarrer Paul Markfort und dem Chor war noch Zeit. „Was waren das für Laute? Oder sollte das ein Lied werden?“ Der offensichtlich blendend gelaunte Pfarrer spielte auf einige Stimmübungen unsererseits an, die ihm noch nicht bekannt waren. Nachdem letzte Laufproben zu Ein- und Auszug erledigt waren, konnte es losgehen.

Der Gospeltrain stellte sich im Vorraum in Zweierreihe auf, neben uns die aufgeregten und festlich herausgeputzten Kommunionkinder mit ihren brennenden Kerzen. Als Chorleiter Sebastian Wewer an der Orgel das Lied „Lord, hold me“ anspielte, folgte der Chor langsam und singend dem vorausgehenden Kreuzträger in die Kirche. Die Kinder schlossen sich uns an und wurden von hinten nach vorn in Richtung Altarraum gebracht. Die Strophe des Liedes wurde so lange wiederholt, bis sie in ihren Bänken saßen und wir nach dem Rückmarsch unseren Platz hinten neben der Orgel erreicht hatten. Es war ein gelungener Auftakt mit einer langen, beeindruckenden Prozession, schließlich gekrönt durch den ausdrucksstarken Refrain des Liedes.

Foto: trainarchivator
Im Vorraum kurz vor dem feierlichen Einzug. Kommunionkinder, Gospeltrain und Messdiener stellen sich auf

In der voll besetzten Kirche begrüßte Pfarrer Markfort zur Eröffnung Kommunionkinder und Gottesdienstbesucher. Nach der Tauferinnerung als wichtigen Bestandteil jeder Erstkommunion sang die Gemeinde ganz klassisch mit Orgelbegleitung „Fest soll mein Taufbund immer stehn“, selbstverständlich mit Chorunterstützung.
Das allseits bekannte „Oh, happy day“ stellte einen deutlichen Kontrast dar. Nach dem schwungvollen Auftakt am Klavier hatten sich viele Kinder ruckartig umgedreht und wir konnten in strahlende Gesichter schauen. Von den Zuhörern und vom Pfarrer, die spontan mit geklatscht hatten, gab es anschließend noch Extraapplaus.
Vor der Lesung erklang das jubelnde „Taizé-Halleluja“, später ein anderes, erst besinnliches und sich dann steigerndes „Halleluja“, dessen Refrain vom Pfarrer begeistert mitgesungen wurde.

Während des ganzen Gottesdienstes standen die Kommunionkinder im Mittelpunkt und kamen immer wieder mit kleinen Beiträgen zu Wort. Jetzt traten gleich viele von ihnen in Aktion, als sie verschiedene Wünsche in Form von „Wir Kinder werden wie Jesus, wenn…“ äußerten. Es hieß, wenn diese Wünsche beherzigt werden und man sich auf Jesus einlasse, wird bildlich ein Weizenkorn am Ende viel Frucht tragen. Das folgende Lied „Er hält die ganze Welt in seiner Hand“ rundete das Thema ab. Der Gospeltrain war auf die Altarstufen nach vorne gekommen, um die Kinder a cappella zu unterstützen. Die Probe vor zwei Tagen hatte sich ausgewirkt, denn die Situation war den Kindern jetzt vertraut und sie machten rege mit. Chorleiter Sebastian musste jetzt nur noch die Erwachsenen in Schwung bringen, was dank der ihm eigenen Art der sehr direkten Ansprache gut gelang. Schmunzelnde Kommunionkinder hatten Spaß.

Foto: trainarchivator
Während der Wortbeiträge hinter dem Orgel-Spieltisch

Die Fürbitten leiteten zur Gabenbereitung über, zu der „Komm, sagt es allen weiter“ gesungen wurde. Hier war die Chorunterstützung in den Strophen nötig, beim Refrain sang die Gemeinde dann kräftiger mit. Vor der Wandlung wurde es mit „Großer Gott, wir loben dich“ und Orgelspiel wieder richtig feierlich. Es fiel auf, dass die Kinder deutlich aufmerksamer waren als am Freitag. Eine Probe ist halt etwas anderes als fein gekleidet vor so vielen Menschen im Mittelpunkt zu stehen. Zum Vater-unser stellten sich die Kommunionkinder rund um die Altarstufen auf. Ihre Katechetinnen standen aufgereiht hinter dem Altar und begleiteten das gemeinsame Gebet mit erläuternden Gesten. Man spürte deutlich, dass die Feier auf ihren Höhepunkt zusteuerte. Nur der Friedensgruß und das Lied „Herr, gib uns deinen Frieden“ trennte die Kinder noch vom großen Augenblick.

Nun war es soweit! Natürlich wurde die Kommunion zuerst an die Neulinge ausgeteilt. Pfarrer Markfort nahm sich viel Zeit für die persönliche Ansprache jedes Kindes. Zur Untermalung gab es ein Klavierstück, das uns so eigenartig vertraut vorkam. Auch im Publikum stutzte man für einen Moment. Dann „fiel der Groschen“. Ja, klar – Nessaja“ (Ich wollte nie erwachsen sein) aus „Tabaluga oder die Reise zur Vernunft“. Das Stück passte wunderbar zur Stimmung in der Kirche und hat viele überrascht.

Allerdings war es zu kurz für die trotz vieler Helfer andauernde Kommunionausteilung. Die Kirche war schließlich voll besetzt. Sebastian zog das Lied gekonnt in die Länge, doch er konnte beim besten Willen nicht sehen, wie weit man vorne war. Nun fand unser vielseitig einsetzbarer Uwe ein neues Betätigungsfeld und hielt den Pianisten flüsternd auf aktuellem Stand, was die Zeremonie am Altar anging. Meistens muss es wohl so etwas wie „spiel weiter“ gewesen sein. Ein improvisiertes Zwischenspiel leitete zu „Let me fly“ über. Der Gospeltrain ist ja an solche spontanen Aktionen gewöhnt und reagiert flexibel mit gekonntem Einsatz. Auch dieses Lied ging zu Ende und nach Uwes Einflüsterung gaben wir noch einmal „Lord, hold me“ zu besten. Die Gottesdienstbesucher haben die Improvisation bei der stimmungsvollen Untermalung bestimmt nicht erkannt und alles für geplant gehalten. Ok, ein wenig Gedanken wird sich unser Musikdirektor mit Sicherheit gemacht haben! Mit „This little light“ waren wir vermutlich wieder im Plan.

Nach letzten Worten des Pfarrers sangen wir als Segenslied zum Schluss „Heavenly peace“ in deutsch und englisch. Die Orgel als Begleitinstrument vermochte dem Lied noch einmal andere Facetten abzugewinnen als ein Klavier. Bei den Danksagungen an alle, die den Gottesdienst vorbereitet und mitgestaltet hatten, wurden auch wir erwähnt und von den Anwesenden mit viel Applaus bedacht. Leider stürzten bereits einige Besucher voreilig aus der Kirche, um ja den Auszug der Kommunionkinder von außen zu erleben, was die Atmosphäre ein wenig störte. Der Gospeltrain ermöglichte den Kindern jedoch ein weiteres schönes Erlebnis, indem wir vor ihnen auszogen und mit ihnen die Kirche umrundeten. Passend dazu wurde „Heaven is a wonderful place“ und „Jesus is my salvation“ gesungen. Als die Prozession den Kirchplatz erreichte, löste sie sich auf und die Kinder wurden von ihren Familien in Empfang genommen. Für uns gab es noch ein wenig Small-Talk-Gelegenheit, wobei viel Zuspruch rüber kam. Angenehm waren v.a. auch die Rückmeldungen von Leuten, die den Gospeltrain zum ersten Mal gehört hatten.

Insgesamt war der Gottesdienst zur Erstkommunion reich an Musik – es gab ja auch etwas zu feiern. Bei der abwechslungsreichen Auswahl dürfte für jeden Zuhörer etwas dabei gewesen sein: Orgel oder Klavier, klassische Kirchenlieder oder Gospels. Es gab sowohl deutsch- als auch englischsprachige Texte; mal sang die Gemeinde, mal konnte man dem Gospeltrain zuhören. Die Veranstaltung war insgesamt gut vorbereitet, wobei sicher der Pastoralreferent und die Katechetinnen die Hauptarbeit geleistet haben. Es bleibt eine gelungene Erstkommunion in Erinnerung, die hoffentlich bei den Kommunionkindern angekommen ist und Freude bereitet hat.

Vorbereitung der Erstkommunion am 14.04.2013

© Gemeinde Clemens August Graf von Galen, HammAm Sonntag, den 14.04.2013, findet in der Herz-Jesu-Kirche (Hamm-Norden) um 9.30 Uhr der feierliche Gottesdienst zur Erstkommunion statt. In diesem Jahr sind laut Pfarrnachrichten 37 Kinder dabei.

Foto: trainarchivator

Damit diese die Abläufe zuvor schon einmal kennen lernen, wurde heute eine Generalprobe in der Kirche durchgeführt. Neben den Kindern waren Pfarrer Paul Markfort, Pastoralreferent Martin Remke, die Katechetinnen („Kommunionmütter“) und viele Eltern anwesend. Im Altarraum leuchtete bereits der weiße Blumenschmuck, die an den zurück liegenden Feiertagen noch kahlen Osterzweige sind inzwischen ausgetrieben.

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Obwohl der Termin für Berufstätige recht ungünstig lag, war der Gospeltrain mit etlichen Mitgliedern anwesend. Schließlich werden wir den Gottesdienst musikalisch mitgestalten und zu Beginn die Kinder zum Altar führen. Unsere letzte mittwöchliche Chorprobe hatten wir in die Kirche verlegt, um bereits eine chorinterne Stellprobe durchzuführen, denn wir werden ungewohnter Weise unseren Platz hinten neben der Orgel einnehmen. Auch unsere Laufwege für den Einzug wurden geübt. Unser heutiger Einsatz diente mehr dazu die Kinder mit der Situation vertraut zu machen.

Foto: trainarchivatorUm die Anzahl der Kommunionkinder „bändigen“ zu können, hatte Pastoralreferent Remke diese Probe gut vorbereitet und hielt sich genau an den besprochenen Ablaufplan. Unterstützung bekam er von den Katechetinnen. Die Kinder selbst schwankten zwischen Aufgekratztheit und Schüchternheit, am Ende ließ dann auch die Konzentration etwas nach. Wir verfolgten bis zu unserem Einsatz den Fortgang aus sicherer Entfernung.

Es ging zügig los mit Erklärungen zur Sitzordnung der Kommunionkinder und deren Familien. Dann zogen die Kinder geordnet aus der Kirche in den Vorraum, wo sie auf den bereits wartenden Gospeltrain trafen. Nach kurzer Einweisung zogen die GospeltrainerInnen in Zweierreihe singend in die Kirche, dabei begleitete uns Chorleiter Sebastian Wewer an der Orgel. Die Kinder folgten uns bis zum Altar, von wo wir anschließend nach hinten abtraten. Damit wäre unsere Hauptaufgabe für heute erledigt gewesen, doch wir blieben noch eine Weile sitzen. Das war auch gut so, denn schon bald wurden wir zur Unterstützung wieder nach vorne gerufen, wo gemeinsam mit den Kindern ein Lied geübt werden sollte. Der Funke wollte zunächst nicht so recht überspringen, irgendwie war die Situation etwas gehemmt. Kein Problem – wir haben ja unseren Sebastian. Der fand ruck-zuck die richtigen Worte, machte seinem Spitznamen als Vorturner alle Ehre und schon kam Schwung in die Sache. Sonntag wird das bestimmt schon beim ersten Versuch klappen.

Foto: trainarchivator
Kommunionaufstellung der Kinder rund um den Altar

Foto: trainarchivatorNun verabschiedeten sich die GospeltrainerInnen nach und nach aus der Kirche, doch für die Kommunionkinder ging es mit verschiedenen Lauf- und Leseproben noch weiter. Es wurde einiges an Aufmerksamkeit verlangt, doch nach diesen ersten Eindrücken wird es ihnen am Sonntag leichter fallen, ihre Aufgeregtheit in Grenzen zu halten. Wir sind schon gespannt, wie es dann im Festgottesdienst läuft.

Erstkommunion Herz-Jesu-Kirche 14.04.2013 Hamm-Norden

Unsere Heimatgemeinde, Clemens August Graf von Galen im Hammer Norden, hat uns zur Begleitung der feierlichen Erstkommunion in der Herz-Jesu-Kirche eingeladen. Im vergangenen Jahr hatte an gleicher Stelle unsere Premiere bei einem solchen Anlass stattgefunden. Diese brachte uns viel positive Resonanz von verschiedenen Seiten ein und ist uns in guter Erinnerung.

Nun ist es also am 14.04.2013 um 10.30 Uhr wieder soweit (Einsingen 09.30 Uhr). Nach den Konzerten der letzten Wochen müsste das aktuelle Repertoire gut sitzen, aus dem die Lieder für den Gottesdienst ausgewählt werden. Dennoch haben wir bis dahin noch die Gelegenheit die gewünschten Lieder erneut einmal durchzusingen. Ungewohnt ist nur, dass wir bei derartigen größeren Auftritten nicht Gastgeber sind und das Programm selbst bestimmen, sondern in einen vorgegebenen Gesamtablauf eingebunden sind.

Schon am Freitag zuvor, den 12.04.2013, findet um 15.00 Uhr in der Kirche eine Lauf- und Stellprobe mit verschiedenen Beteiligten statt. Trotz der ungünstigen Zeit haben sich einige GospeltrainerInnen zur Teilnahme bereit erklärt, um  unseren Chor zu vertreten. Wenn zumindest einige die Abläufe kennen, dürften die letzten Vorbereitungen unmittelbar vor dem Festgottesdienst keine Probleme bereiten.

© Gemeinde Clemens August Graf von Galen, HammAnkündigung Pfarrbrief 31.03.-14.04.2013

Der Countdown läuft

Unmittelbar vor der Tür steht das Konzert in „unserer“ Herz-Jesu-Kirche in Hamm-Norden (17.03.2013, 17.00 Uhr). Die aktuelle Probe wurde gleich in die Kirche verlegt, da auch ein paar Lauf- und Stellproben auf dem Programm standen.

Aber was sollte das bloß für eine Probe werden? Schon beim Einsingen wurde auffällig oft gegähnt, viele waren echt geschafft. Auch der Mann am Klavier sah schon mal fitter aus. Dennoch haben sie alle den Weg zur Probe gefunden und auf das heimische Sofa verzichtet – super! Die zahlenmäßige Teilnahme war wie immer gut, zudem waren einige wegen Krankheit entschuldigt. Der Gospeltrain hat sich halt etwas für sein „Heimspiel“ vorgenommen, und das verlangt eben Einsatz.

Foto: trainarchivatorIn die anfangs müde Truppe…

Als es dann an den musikalischen Teil ging, waren die GospeltrainerInnen dann gar nicht mehr so müde, sondern aufmerksam und engagiert bei der Sache. Die langjährigen Mitglieder erinnern sich bestimmt daran, wie unser früherer Chorleiter Heiko Fabig häufig an das Gähngefühl appellierte, was so herrlich locker macht und entspannt. Vielleicht war es genau das.

Foto: trainarchivator… kam dann richtig Schwung rein

Es war interessant, den Chor seit langer Zeit mal wieder von vorne aus Chorleiterposition zu sehen, statt selbst mitten im Pulk zu stehen. Man sieht manche Dinge dann einfach anders. Speziell den Gesamteindruck bekommt man so wesentlich besser mit. Der ist deutlich harmonischer als früher. Inzwischen bewegen sich alle mit, ohne dass es große Ausreißer gibt (also keine „Turner“ zwischen „Zinnsoldaten“). Besonders schön war das Lächeln auf vielen Gesichtern, obwohl vom Leiter gar nicht daran erinnert wurde. Training zahlt sich also doch aus. Man merkte, die geprobten Lieder sitzen gut, es ging lediglich um kleine aber feine Details.

Nach dem Einsingen hatte der künstlerische Leiter etwas an unserer Aufstellung gebastelt; hier und da die Leute etwas hin und her geschoben, so dass ein schöner Gesamteindruck entstand und alle sich wohl fühlten. Nun folgten noch zwei Laufproben für das Konzert und die nicht mehr fern liegende Erstkommunion (14.04.2013). Für diesen Festgottesdienst nahm der Gospeltrain auch schon mal seine vorgesehene Position neben der Orgel ein, um unseren Raumbedarf abzuschätzen. Zwar werden diese Übungen direkt vor den Veranstaltungen noch mal mit der dann aktuellen Besetzung wiederholt, doch jeder hat schon mal einen Eindruck bekommen, was gewünscht ist.

Foto: trainarchivatorUnser Platz neben der Orgel bei der Erstkommunion

Jetzt merkte man deutlich, dass bei vielen der Akku alle war. Die meisten zogen zwar voll mit und wollten es hinter sich bringen, einige träumten bereits ein wenig. Halb so wild – das klappt schon im „Ernstfall“. Die Probe wurde etwas früher als geplant beendet, endlich Feierabend. Ob als Belohnung für das Engagement der Leute oder weil auch der Chef sein Pulver verschossen hatte? Man weiß es nicht…

Nachbesprechung Jahreshauptversammlung 2013

Jetzt liegt die immer mit Spannung erwartete Jahreshauptversammlung schon wieder hinter uns. Um es vorweg zu nehmen: es war harmonisch und informativ, wie zu erwarten ohne Konflikte oder große Sensationen. Angesichts des aufregenden und anstrengenden letzten Jahres darf alles auch mal einfach ruhig seinen Gang gehen.

Bei der Begrüßung durch unsere 1. Vorsitzende Christa wurde gleich richtig viel Lob verteilt. Der Probenbesuch sei sehr gut, die meisten Abwesenden würden sich verabredungsgemäß entschuldigen und auch zur JHV sei die Zahl der Anwesenden hoch. Als sie sich Chorleiter Sebastian Wewer zuwendete und sich lächelnd langfristige Zusammenarbeit wünschte, forderte sie „heftig bejahendes Nicken“; dieser kam der Aufforderung überzeugend nach. Wichtig war Christa die namentliche Erwähnung einiger Personen, die sich in unterschiedlicher Weise für den Chor engagieren, indem sie bestimmte Aufgaben übernehmen. Zustimmender Applaus.

Als Chorleiter Sebastian das Wort ergriff, betonte auch er die hohe Probenbeteiligung, selbst bei Eis und Schnee sei sie noch bemerkenswert gut gewesen. Überhaupt sei der Gospeltrain eines seiner wichtigsten „Kinder“, doch nach einem witzigen Zwischenruf musste er einschränken „An Rocky (vierbeiniger Freund) kommt auch ihr nicht vorbei“. Sehen wir ein. Allerdings fügte er enthusiastisch noch hinzu: “Ihr gebt mir das Gefühl, da gehöre ich dazu, da will ich hin“.

Schriftführerin Birgit führte uns allen nochmal vor Augen, was wir gemeinsam 2012 geleistet haben. Die Vielzahl der Proben und Auftritte war schon beeindruckend. Bei der Gelegenheit wurde der Allgemeinheit auch von den zahlreichen Vorstandssitzungen berichtet und das abgearbeitete Themenspektrum erläutert. In dieser Form war dies zuvor noch nie gemacht worden und durchaus eine sinnvolle Bereicherung.

Dass Kassiererin Iris tolle Arbeit leistet, verriet uns sowohl ihr Wortbeitrag zum Zustand unserer Kasse, als auch der lobende Bericht der Kassenprüferinnen Christel und Andrea. Infolgedessen war der Vorstand schnell und einstimmig entlastet.

Foto: trainarchivatorUnser Vorstand leistet super Arbeit – auch bei der Wahlvorbereitung

Foto: trainarchivatorNun ging es an die Neubesetzung einiger Vorstandspositionen. Zum ersten Mal fungierte Martin als Wahlleiter, der dies als Kenner der Regularien des Vereinswesens sowohl höchst korrekt, aber auch mit viel Humor erledigte. Sinnvollerweise erklärte er an einigen Stellen die Notwendigkeit einer streng formellen Vorgehensweise. Angesichts der vielen Versammlungsteilnehmer konnte schnell Beschlussfähigkeit festgestellt werden. Nachdem Martin in sehr ernstem Ton mitgeteilt hatte, dass die Amtszeit unserer Vorsitzenden zu Ende gehe, kam sein wichtigster Satz: “Wiederwahl ist zulässig“. Erleichtertes Aufatmen der erschrockenen Zuhörer. Der hat aber auch immer eine Art…:-)! Die folgende einstimmige Wiederwahl in geheimer Abstimmung ist nach mehrjähriger erfolgreicher Arbeit mehr als verdient. Danke für Deinen Einsatz, Christa! Eher eine Formalie war aufgrund ihrer langjährigen perfekten Arbeit die ebenfalls einstimmige Wiederwahl unserer Kassiererin Iris. Wir sind froh so eine Superbesetzung dieser wichtigen Position zu haben. Spannender war dann die Neuwahl eines Beisitzers. Aus dem Kopf-an-Kopf-Rennen zweier geeigneter Kandidaten ging Uwe als Sieger hervor, eine schöne Bestätigung für einen Sänger, der noch nicht zu den langjährigen Gospeltrainern gehört. Zum Abschluss dankte die neue/alte Chefin für den schnellen und reibungslosen Ablauf der Wahlen und „drohte“ uns auf ihre typische Art an: „Jetzt werdet ihr weiterhin mein zischendes Sssst von hinten hören“ (so ganz können wir das quatschen während der Probe einfach nicht sein lassen…). Prima, somit bleibt alles beim Alten.

Foto: trainarchivatorPfarrer Paul Markfort unserer Heimatgemeinde Clemens August Graf von Galen im Hammer Norden war ebenfalls anwesend. Als Freund und Förderer des Chores ist er seit Jahren schon Ehrenmitglied und nimmt die Einladungen zu unseren Veranstaltung nach Möglichkeit gerne an. Unsere Chefin bot ihm nun an, das Wort zu ergreifen, ohne dass dies vorher abgesprochen war. Aber er ist ein Mann des Wortes und wendet sich ganz spontan an den Chor. Wie ein roter Faden zog sich seine Freude an der Musik und an unserem Gospeltrain durch seinen Beitrag. Er freute sich, dass „die Flamme weiter gegeben werde“ und noch immer Mitglieder der ersten Stunde dabei seien. Wir seien eine „wertvolle Gruppe, von der Esprit ausgehe“. Zum Schluss ermunterte er uns, weiter unseren eigenen Weg zu gehen.

Beim Ausblick auf die Auftritte sehen wir ein ruhiges Jahr ohne „Mega-Events“ vor uns, eher eine Saison der Klassiker. Neben zwei in nächster Zeit anstehenden Konzerten werden wir auf einigen Hochzeiten singen. Nachdem der Gospeltrain 2012 erstmals bei der Erstkommunion in unserer Gemeinde aktiv war, sind wir auch 2013 eingeladen. Bei der wunderbaren „Himmlische Nacht“ auf Haus Caldenhof in Hamm-Westtünnen gehören wir bald schon zum lebenden Inventar, und nach dem schönen Workshop vor wenigen Wochen denken wir an eine Wiederholung. Allerdings kann niemand ahnen, was in den nächsten Monaten noch an Anfragen und Einladungen auf uns zu kommt.

Zum Ende der Versammlung kamen kleinere Themen zur Sprache wie der Chorbeitrag und die Neuorganisation bei der internen Aufgabenverteilung. Einige Ideen für die Zukunft wurden schon mal vorab angesprochen, ohne dass sie konkret ausgearbeitet wurden. Unser Chorleiter übermittelte uns noch Grüße von Matthias Kleiböhmer (Creative Kirche, Aktion Gospel für eine gerechtere Welt) und lieferte eine erneute Bestätigung, dass wir bei der Spendensammlung beim Gospelday 2012 ein Spitzenergebnis erzielt haben. Damit schloss die Jahreshauptversammlung 2013, und die Nachbetrachtungen zu 2012 sind hiermit ebenfalls beendet.