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Interview in Lokalzeitung 16.10.2019

Nächstes Jahr kann der Gospeltrain bereits auf eine 25-jährige Chorgeschichte zurück blicken. Natürlich soll das Jubiläum mit einem großen Konzert in unserer Herz-Jesu-Kirche am 21.07.2020 gefeiert werden. Die Vorbereitungen haben bereits jetzt begonnen, denn es ist einiges zu tun.

Natürlich gehört heutzutage Öffentlichkeitsarbeit dazu. Wir haben das Glück, dass unsere Lokalzeitung „Westfälischer Anzeiger“ (WA) immer mal wieder von uns berichtet – von Veranstaltungsankündigungen bis zu Konzertkritiken oder anderen aktuellen Themen rund um den Train.

Bei einem Telefonat mit einem Redakteur erhielt unsere „Bossin“ – Vereinsvorsitzende Christa Etzel – die Zusage, dass man uns auch im Jubiläumsjahr unterstützen wolle; ganz wichtig, denn es soll ein Benefizjahr werden. Das Angebot wurde schnell mit Leben gefüllt, denn schon am 09.12.2019 erhielten wir vor der Probe Besuch von einem Journalisten des WA, der sich gut eine Stunde Zeit für ein Interview mit uns nahm. In diesem Gespräch ging es sowohl um die Geschichte unseres Chores, als auch um zukünftige Pläne. Damit alle Fragen angemessen beantwortet werden konnten, waren neben Chorleiter Sebastian Wewer und der Vereinsvorsitzenden auch zwei langjährige Mitglieder anwesend, die aus den Anfangszeiten berichten konnten.

Heute erschien nun ein sehr ausführlicher Artikel in der Zeitung. Geschmückt wurde er durch ein Foto des Chores, das zu Beginn der Chorprobe entstand.

© Westfälischer Anzeiger, Hamm, 16.10.2019© Westfälischer Anzeiger, Hamm, 16.10.2019

Nachbesprechung Adventskonzert Hamm-Norden 11.12.2016 – Teil 3

Der Applaus ebbt so bald nicht ab. Es endet also wie immer – Zugabe! Ohne entlässt man uns hier nicht. Zu hören gibt es den Klassiker aller Klassiker: „Oh, happy day“. Diesen Gospelsong kann man immer bringen, den werden Chor und Zuhörer nie leid. Vielleicht liegt es daran, dass dieser oft in wunderbaren Momenten gesungen wird, in denen mit diesem Song quasi ein Ausrufezeichen angefügt wird.
Solistin Birgit legt los, das Publikum ist gleich aktiv mit dabei. Die Stimmung im Chor ist besonders locker und gelöst, denn unsere „Pflicht“ ist bereits erfolgreich absolviert. Jetzt wird der Augenblick dieses Adventskonzert gemeinsam gefeiert.

© Daniel Deppe

Zugabe zum gelungenen Konzert

Freude ist überall zu spüren; da liegt es nahe, als weitere Zugabe erneut „Joy to the world“ zu singen. Jetzt, so kurz vor Weihnachten, kann man diese Freudenbotschaft ruhig ein zweites Mal singen. Offensichtlich sehen das unsere Gäste genauso, denn der Funke springt sofort über. Mit dem neuen Arrangement haben wir inzwischen keine Schwierigkeiten mehr. Wir lassen uns einfach auf einer emotionalen Stimmungswoge tragen.

© Daniel Deppe

Alle stehen bei „Joy to the world“

Zum Ende siegt mal wieder die Spontanität! Chorleiter Sebastian Wewers Gestik bittet uns zum Auszug. Er spielt den Song „Marvelous things“ an. Noch ganz neu im Repertoire, sitzt dieses Stück schon ganz sicher, so dass wir singend einen geordneten Abgang von der Bühne und über die Altarstufen hinbekommen. In Zweierreihe geht es gemessenen Schrittes durch den Mittelgang in Richtung Sakristei. Jetzt sind sich SängerInnen und Besucher ganz nahe – überall nur zufriedene Gesichter. Mancher Zuschauer schenkt uns ein Lächeln, ein „Danke“ oder andere Worte der Zufriedenheit oder der Begeisterung. Hier holen wir uns beim Auszug quasi unseren Lohn für die intensive Konzertvorbereitung ab.

© Daniel Deppe

Auszug des Trains – jetzt ist wirklich Schluss

In der Sakristei angekommen, fällt die letzte Anspannung von uns ab. Inzwischen ist auch der „Chef“ schon hinter uns her geeilt und offensichtlich mit seinem Gospeltrain sehr zufrieden. Sein Gesicht spricht Bände.

© trainarchivator

Technik, Instrumente, Deko – alles muss raus

Während die Besucher die Kirche nach und nach verlassen, beginnen einige Gospeltrainer mit dem Aufräumen. Wie immer kann man sich auf uns verlassen, dass die Kirche ordentlich hinterlassen wird.

© trainarchivator

Ausklang bei Glühwein und Spekulatius – die Musik noch im Ohr

Wenn wir uns ein wenig beeilen, können wir auf dem Kirchplatz am gemeinsamen Ausklang mit unseren Zuschauern teilnehmen. Dort sind Pavillons aufgebaut, wo Glühwein ausgeschenkt wird. Ein paar Frauen aus der Gemeinde sind uns bei dieser erstmalig durchgeführten Aktion behilflich, bei der man miteinander ins Gespräch kommen kann und das wunderbare Konzert nachwirken lässt.

© trainarchivator

Belohnungsglühwein für Annette nach ihrem Konzertdebut als Gospeltrainerin

© trainarchivatorEin großer Dank des Gospeltrains an die fleißigen Helferinnen! Dank ihres Einsatzes wird aus einer fixen Idee ein gelungener Konzertabschluss. Wir waren sehr überrascht, als sich auf unsere zaghafte Anfrage gleich sechs Frauen gemeldet haben, um uns zu unterstützen. Während wir noch auf der Bühne stehen, muss der Glühwein ja bereits aufgewärmt werden. Zur Krönung des Ganzen wurden teilweise die „besseren Hälften“ beim Pavillonaufbau gleich mit eingespannt. Grandios!

Was haben wir für ein Glück! Der 3.Advent ist zwar ein kühl-grauer Tag, zu dem der Glühwein so richtig gut passt, doch der angesagte Regen setzt erst ein, als man endgültig gemeinsam ans Aufräumen geht.

© trainarchivator

Organisatoren und Helfer stoßen ganz am Schluss auf die gelungene Veranstaltung an, als alle anderen schon auf dem Heimweg sind

Nachtrag:

Unser „Chef“ hat sein Versprechen, das er uns bei der gestrigen Generalprobe gegeben hat, voll und ganz erfüllt: „Morgen [sprich beim Konzert] bin ich in Form und absolut konzentriert“. Wenn es darauf ankommt, ist er voll da. „Chef“ – dafür lieben Dich die Zuschauer, wie viele Rückmeldungen unterstreichen, und natürlich auch Deine Gospeltrainer.

Was bleibt? – Bei der Rückkehr in die verlassene Wohnung hat man noch Musik im Ohr und Glühweingeschmack auf der Zunge. War doch gut, dass man sich trotz des „usseligen“ Wetters aufgemacht hat! Eine gute Stunde Musik als Unterstreichung der Adventszeit ist wertvoll, denn wer diese Zeit nicht bewusst wahrnimmt, dem entgeht das Wesentliche.

© trainarchivator

Das Gospeltrainkonzert bringt Freude für alle und der Ausklang ist das „Sahnehäubchen“

Guten Rutsch 2016

Nur noch wenige Stunden, dann ist auch das Jahr 2016 schon wieder Vergangenheit.  Auf viele interessante Auftritte und Erlebnisse kann der Gospeltrain zurückblicken, die uns selbst und unseren Zuhörern viel Freude gemacht haben.

DANKE sagen wir allen Zuhörern, Gospelfreunden und langjährigen Fans für den Besuch unserer Auftritte und ihren Applaus.
DANKE an alle Unterstützer aus dem Umfeld des Chores, die uns durch ihren Einsatz immer wieder geholfen und den Rücken frei gehalten haben.
DANKE an alle Gospeltrainer und ihren „Gospeltrainer“ Sebastian Wewer, die gemeinsam durch ihren Einsatz bei den Proben und bei der Vorbereitung von Auftritten und Veranstaltungen aller Art uns allen ein interessantes Chorjahr beschert haben.
Einen BESONDEREN DANK für die langjährige Unterstützung richten wir an unsere Gemeinde Clemens August Graf von Galen in Hamm-Norden und ihren Pfarrer Davis Puthussery .

CC0 Public DomainCC0 Public Domain, verändert

Wer nicht mehr so ganz im Bilde ist, was der Gospeltrain im Jahre 2016 so alles erlebt hat, der kann dies im entsprechenden Jahresrückblick nachlesen, der schon in Arbeit ist…

Frohe Weihnachten 2016

Herzliche Grüße an alle Gospelfreunde.

© trainarchivator

CC0 Public Domain, verändert

Adventskonzert in der Lokalzeitung 13.12.2016

Unsere Lokalzeitung ist echt auf zack! Schneller mit der Konzertkritik als der Trainarchivator mit dem choreigenen Rückblick. Macht nix. Das Lesen bereitet pure Freude! Offensichtlich ist unser Konzert so beim Publikum angekommen, wie wir es uns in den kühnsten Träumen ausgemalt haben.

©Westfälischer Anzeiger, Hamm, 13.12.2016©Westfälischer Anzeiger, Hamm, 13.12.2016

Wer noch ein wenig Geduld mitbringt, der wird die Veranstaltung in den nächsten Tagen noch einmal im Detail nachvollziehen können.

Erneuter Verlust eines langjährigen Mitglieds

Der Gospeltrain hat erneut den Verlust eines Ex-Mitgliedes zu beklagen. Anna Maria E., von uns nur „Ännchen“ genannt, gehörte zu den Urgesteinen unseres Chores. Zwar war sie kein Gründungsmitglied, doch prägte sie gerade die frühen Jahre mit. Sie kam 1997 an Bord und begleitete uns bis 2005, als sie sich zum altersbedingten Austritt entschloss.

© trainarchivator Ännchen im Jahre 2001

Wir erinnern uns an Ännchen fast immer im Doppel mit Hildegard R. (verst. 2013). Sie nahm sehr regelmäßig an den Proben teil, und hatte Spaß an chorinternen Feiern. Auch bei der Chorreise nach Lebach/Saarland im Jahre 2000 war sie dabei.

Wir haben immer bewundert, wie sie die englische Sprache der Lieder gemeistert hat, obwohl sie eigentlich nie wirklich Englisch gelernt hat. Sie legte großen Wert darauf, dass man ihr die Texte übersetzte, um sich die Songs richtig zu erschließen. Jemand aus ihrem privaten Umfeld hat ihr oft die Texte in Lautschrift aufgeschrieben, so dass sie textmäßig immer bestens präpariert war. Dieses „Englisch-Handicap“ trug aber sehr zur Kommunikation der verschiedenen Generationen im Chor bei, da Ännchen ohne Scheu und wissensdurstig nachfragte.
Ännchen – es war schön mit Dir. Danke

©Westfälischer Anzeiger, 30.01.2016©Westfälischer Anzeiger, Hamm, 30.01.2016

Gospeltrain-Gründungsmitglied verstorben

Den Gospeltrain hat die traurige Nachricht erreicht, dass Anneliese B., die wir nur als „Anne“ kannten, verstorben ist. Anne hat für uns eine ganz besondere Bedeutung, denn sie war eines der Gründungsmitglieder. Eine glückliche Fügung ließ sie Mitte der Neunziger Jahre auf Gleichgesinnte stoßen, die sich zum Singen zusammen fanden und das Fundament unseres Chores schufen.

An den Proben nahm Anne im Laufe der Jahre sehr regelmäßig teil, und drückte in Gesprächen immer wieder ihre Freude an der Musik aus. Sie gehörte zwar zur Gruppe der Ältesten im Chor, fand aber ganz leicht Kontakt zu allen anderen. „Du, sag‘ einmal…“ hieß es so oft, und schon war man im Gespräch. Dabei blieb sie immer ein zurückhaltender und unkomplizierter Typ, der sich durch viel Herzlichkeit auszeichnete.

© trainarchivatorAnne B. im Jahr 2014
Ein typisches Foto – zeigt es doch Interesse und rege Anteilnahme am Gespräch.

Lange hielt sie dem Gospeltrain die Treue, und nur das Alter ließ sie über einen Austritt nachdenken. Der Chorleiterwechsel im Jahre 2010 schien ihr der geeignete Zeitpunkt zu sein, da sowieso gerade eine Etappe zu Ende ging. Unsere Entscheidung, Sebastian Wewer zu unserem neuen Chorleiter zu machen, fand ihre volle Zustimmung. Nach dem ersten Konzert mit Wewer sagte sie strahlend: „Euer Neuer, der hat ja richtig Schwung!“

Trotz ihres Austritts blieb sie unserem Chor weiterhin verbunden. Wer immer Anne irgendwo zufällig traf, wurde auf den Chor hin angesprochen. Wir informierten sie hinsichtlich anstehender Konzerte in unserer Herz Jesu Kirche, die sie dann mit viel Freude besuchte. Auch bei unserem Jubiläumskonzert zum zwanzigjährigen Chorgeburtstag war sie im Publikum und anschließend beim Empfang, bei dem es viel zu erzählen gab.

© Gospeltrain HammAnne an Bord des Gospeltrains am 15.06.2007 (1. Reihe, 5. v.l.)

„Oh, wie schade“ war die spontane herzliche Äußerung von Gospeltrainerin Annegret, als die Nachricht von Annes Tod an den Chor weitergegeben wurde. Auf diese Weise hat sie absolut auf den Punkt gebracht, was alle, die Anne gekannt haben, in diesem Augenblick empfunden haben mögen.

Wir werden Anne in guter Erinnerung behalten; gerade die langjährigen Mitglieder können auf viele gemeinsame Erlebnisse zurückblicken. Ein Highlight war dabei sicher die Reise an den Mittelrhein, bei der wir an zwei Tagen drei sehr unterschiedliche Auftritte absolviert haben. Insider erinnern sich sicherlich noch schmunzelnd an die Geschichte im Hotel mit dem Wildschweinkopf…!

Jetzt hat sich ein Lebenskreis geschlossen. Aber Anne – Du kannst sicher sein – „Heaven is a wonderful place“, wie es in einem oft gesungenen Gospel heißt.

© Westfälischer Anzeiger, 19.01.2016© Westfälischer Anzeiger, Hamm, 19.01.2016