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Benefizkonzert 16.08.2015 – Wir sind bereit

Soeben ist die letzte Probe vor unserem Benefizkonzert zugunsten der Flüchtlingshilfe Hamm des Arbeiter-Samariter-Bundes zu Ende gegangen. Geprobt wurde in der Herz Jesu Kirche im Hammer Norden, in der am Sonntag um 18 Uhr auch das Konzert stattfinden wird.

© trainarchivatorDiese Truppe (und ein paar mehr) geht Sonntag an den Start

Es galt schon mal ein wenig Atmosphäre zu schnuppern, einen Soundcheck zu machen und die Songs letztmalig durchzusingen. Zwar machte vielen die feuchte Wärme etwas zu schaffen, doch das Probenprogramm wurde so konzentriert wie möglich durchgezogen.

© trainarchivatorEinsatz und Nachtanken im Wechsel

Das Benefizkonzert wird schon das vierte Konzert in diesem Jahr sein. Außerdem standen viele Hochzeiten und andere Auftritte im Kalender. Ein ordentliches Pensum!

© trainarchivatorImmer wieder klare Absprachen und Anweisungen – der Feinschliff

© trainarchivatorHilfestellung: der Chef von vorne, die Kritiker von der letzten Bank

Die Vorbereitungen sind nun abgeschlossen, und wir warten gespannt auf den Sonntag. Hoffentlich kommen viele Zuschauer, um mit uns ein schönes Konzert zu erleben und am Ende mit uns die Flüchtlingshilfe Hamm des ASB zu unterstützen.

© trainarchivatorNeueste Entwicklung an der Werbefront: Kurzstrecken-Gospelmobil

Bis Sonntag, wir sehen uns!

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Countdown läuft, noch 3 Tage – die allerletzte Probe

War’s das jetzt? Unsere wirklich allerletzte Probe vor dem Konzert ist soeben beendet. – Okay, die Generalprobe am Samstag läuft außer Konkurrenz. Ansonsten haben wir mit der heutigen kurzfristig angesetzten Probe unsere musikalischen Vorbereitungen abgeschlossen. Erstaunlich, wie viele Gospeltrainer sich spontan Zeit für diese Abend zwei Stunden Zeit genommen haben.

In lockerer Atmosphäre hat es Spaß gemacht. Es fühlte sich gar nicht wie Arbeit an, im Gegenteil. Obwohl viel gelacht wurde, stand aber das Proben im Mittelpunkt. Einiges an zusätzlicher Sicherheit nehmen wir jetzt mit, es hat sich gelohnt. Natürlich gab es hier und da auch mal die berühmten kleinen chaotischen Momente, die uns als eingespieltes Team längst nicht mehr so beeindrucken wie früher. Irgendwie gehört so etwas dazu und fordert uns im Konzert heraus. Gerade diese Passagen gelingen dann richtig gut, weil alle hoch konzentriert sind.

Jetzt können wir guten Gewissens nach intensiver Trainingsphase zu Bett gehen; vielleicht mit der zweiten Strophe von „Loved“ im Ohr. Morgen wird für viele ein gospelfreier Tag sein, und Samstag geht es dann mit frischem Schwung in die Generalprobe.

Countdown läuft, noch 4 Tage – die letzte Probe

Die letzte „normale“ Probe vor dem großen Konzert liegt bereits hinter uns. Im Prinzip sitzen die Titel des Programms, und dennoch gibt es immer etwas zu feilen. Gerade die Kleinigkeiten machen den Unterschied aus. Bei einem Song, an dem wir uns an Details ein wenig die Zähne ausgebissen hatten, durften wir heute den „Wow-Effekt“ eindrucksvoll erleben. Natürlich war er von uns auch zuvor schon richtig gesungen worden, doch heute kam so richtig Live-Auftritts-Feeling auf. Auf einmal war alles im Flow. Das wird auch das Publikum spüren, wenn wir es schaffen, diese Qualität auch live auf die Bühne zu bringen.

Ganz kurzfristig wurde entschieden, uns morgen eine Extraprobe zu gönnen. Gospel-Trainer Sebastian Wewer hat heute zwar ein Lob rausgerückt, dass alle gut mitgezogen hätten; allerdings scheint er noch Ideen zu haben, an welchen Stellen uns weiteres Training zusätzliche Sicherheit bringen könnte. Sicherheit ist immer gut, denn sie schafft Freiräume, um sich stärker mit dem Ausdruck zu beschäftigen. Mal sehen, wer den Zusatztermin so spontan in seinem Terminkalender unterbringen kann.

Rund um die Probe war zu beobachten, dass viele Leute die Köpfe zusammen steckten und über das anstehende Konzert sprachen. Speziell zwischen den Leuten, die organisatorische Aufgaben übernommen haben, ging es rund. Ist an alles gedacht worden? Wie weit ist man mit seinen individuellen Aufgaben? Sind noch Probleme zu lösen? – Alles halb so wild, nur das klassische Vor-Start-Fieber. Ist eigentlich ganz gut, wenn sich so allmählich Spannung aufbaut. Die lassen wir dann beim Auftritt raus, wetten?

Nachbesprechung Heilige Nacht in Unna 24.12.2014

© Ev. Gemeinde Unna-MassenVor längerer Zeit erreichte die Gospeltrainer eine Einladung zu einem Chorprojekt zur Heiligen Nacht unter dem Motto „Sternkind“ in der Friedenskirche in Unna. Chorleiter Sebastian Wewer suchte in seinen Chören Interessierte, welche den Gottesdienst um 23.00 am Heiligen Abend musikalisch mitgestalten wollten. Am Heiligen Abend? Ist man da nicht mit seiner Familie zusammen, statt über Land zu einem Auftritt zu fahren? Natürlich – dennoch haben einige Gospeltrainer mehrere vorbereitende Proben und dann den Auftritt im Gottesdienst mitgemacht.

Mehrere Male traf man sich im Gemeindehaus neben der Friedenskirche. Viele Teilnehmer kannten einander bereits, die anderen nahmen schnell Kontakt zu den Probennachbarn auf. Das ausgewählte Musikprogramm, das der Chorleiter in Absprache mit Pfarrer Jürgen Eckelsbach zusammengestellt hatte, erwies sich angesichts der nur wenigen Proben als ein wenig zu ehrgeizig. Für viele SängerInnen waren gleich mehrere Lieder komplett neu, zudem galt es große Mengen Text zu lernen. Auch rein gesangstechnisch mussten einige Klippen umschifft werden.

Völlig uneitel und nur dem Ziel eines gelungenen Auftritts verpflichtet wurden einige Änderungen vorgenommen. Ein Lied flog aus dem Programm, mal wurde die Tonhöhe an unseren Projektchor angepasst, einige melodisch noch wackelige Passagen übernahm Chorleiter Sebastian als Solist. Zudem organisierte man Notenständer und Texte in Großschrift, die helfen sollen Texthänger zu vermeiden. Durch die Veränderungen war schnell eine viel größere Sicherheit da und man gewann Zeit für die Arbeit an diversen Feinheiten.

© trainarchivator Projektchor schnuppert die Atmosphäre am Auftrittsort

Zum Abschluss der letzten Probe gingen wir in die Kirche, um mal den Ernstfall zu proben. Inzwischen schauten wir dem Auftritt an Heiligabend optimistisch entgegen. Da einige Leute verhindert waren, sollte die endgültige Stellprobe direkt Heiligabend erfolgen.

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© trainarchivatorAls wir frühzeitig zur Kirche kamen, leuchteten uns große Laternen einladend den Weg zum Eingang. In der Kirche wurde schnell eine Stellprobe gemacht und die Position der Textständer festgelegt. Das Einsingen war Routine, und das erste Lied verschaffte uns angesichts einiger Probleme während der Proben Zuversicht, dass der Auftritt gleich klappen werde.

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© trainarchivatorWeihnachtlich geschmückte Kirche vor Beginn

Als erste Zuschauer kamen, zogen wir uns kurz in den Gemeindesaal zurück. Dort gab es letzte Infos zum Ablauf, die schwierigen Stellen im Liedgut wurden nochmals geübt. Erstaunlich, dass wir uns von Problemen und Umstellungen recht wenig nervös machen ließen und man gemeinsam nach einer Lösung suchte. Wewer-SängerInnen sind flexibel, denn einerseits ist unser Chorleiter kreativ und spontan, andererseits weiß er uns durch seine Anleitung Sicherheit zu vermitteln. Teamarbeit eben.

© trainarchivatorAllerletzte Absprachen zum Ablauf

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Kurz vor Beginn des Gottesdienstes gingen wir in die Kirche rüber, die inzwischen sehr gut gefüllt war. Gemeindemitglieder verteilten an alle Besucher und Sänger Kerzen, die am Ende zum Einsatz kommen sollten.

Wir saßen vorne in reservierten Bänken und sangen nach der Begrüßung durch Pfarrer Eckelsbach das Lied „Ich steh an deiner Krippen hier“ mit der Gemeinde, für die der Text per Beamer an die Wand projiziert wurde. Für uns Gospeltrainer, die wir neben Gospelklassikern viele zeitgenössische Stücke im Repertoire haben, ist es immer wieder spannend derart alte Lieder zu singen (Text: P.Gerhardt 1635, Melodie: J.S.Bach). Man muss sich immer wieder vor Augen halten, dass es ganz unterschiedliche Ausdrucksformen für die gleichen Inhalte gibt, dementsprechend sollte man diese Werke durch Singen und Spielen bewahren.

Der Projektchor ging nun nach vorne und trug sein erstes Lied vor. Obwohl „Arm und klein“ für die meisten ein bisher unbekanntes Lied war, hatten wir es in den Proben recht zügig in den Griff bekommen. Dementsprechend gut gelang es nun beim Gottesdienst, was uns Sicherheit für die weiteren Beiträge geben sollte. Pfarrer Eckelsbach ging kurz auf den Titel ein und beschrieb, dass auch von einem scheinbar kleinen und schwachen Menschen eine große Wirkung ausgehen könne. Beim Gemeindelied „Geh, ruf es von den Bergen“ sollte genau diese frohe Botschaft weiter getragen werden.

© trainarchivatorKein Weihnachtsgottesdienst ohne Krippe

Eine Besonderheit dieses Gottesdienstes war die Vorführung eines Videos, welches auf der Internetplattform „YouTube“ veröffentlicht worden war. Es zeigt, wie neuseeländische Kinder die Weihnachtsgeschichte nachspielen. Zwar verstand man angesichts des Akzents nicht jedes englische Wort, doch die Bilder sprachen für sich. Originell und mit viel Liebe zum Detail wurde die Geschichte gespielt, brachte die Gemeinde immer wieder zum schmunzeln. Den Beitrag findet man unter:
http://www.youtube.com/watch?v=kWq60oyrHVQ&index=1&list=PLPeAGGoES-getwPsqih0VCINYuOlhQ1uW

Aus dem himmlischen Sternkind sei mit Jesus ein menschliches Erdkind geworden, wie wir alle es sind – so der Pfarrer. Jetzt kam es darauf an: bekommen wir das folgende Stück „Sternkind“, was uns so viele Probleme bereitet hatte, in den Griff? – Aber ja doch! Die intensiven Proben und die kleinen Veränderungen waren von Erfolg gekrönt. Hoch konzentriert und gut vom Chef am Keyboard angeleitet gelangen unsere Chorstrophen und der Refrain prima. Die anderen Strophen, die uns aufgrund etwas anderer Melodie so schwer gefallen waren, übernahm Sebastian als Solist und lenkte damit sogar besondere Aufmerksamkeit auf den tragischen Text.

Um zu zeigen, unter welch katastrophalen Bedingungen auch heutzutage noch zahllose Kinder leben müssen, wurden Fotos gezeigt, die verschiedene Ausprägungen von Armut, Gewalt und Missbrauch von Kindern dokumentierten. Aber es gibt auch Hoffnung, wie unser nächster Beitrag verdeutlichte. Wir begannen mit dem englischen Weihnachtsklassiker „God rest you merry, gentlemen“, dem sich mit gleicher Melodie „Es wird nicht immer dunkel sein“ anschloss. Die bekannte Melodie und die projizierten Texte ließen viele Menschen in den Gesang einstimmen. Ein schöner Moment in der Heiligen Nacht, als die Gemeinde ein Zeichen der Hoffnung erklingen ließ.

Während der Fürbitten entzündete man erste Kerzen an der Laterne mit dem aus Bethlehem stammenden Friedenslicht an und gab es an den Chor weiter. Das war der Moment, in dem „Silent night“ von uns angestimmt wurde. Welch schöner Moment. Schien auch den Alt gepackt zu haben, denn auf einmal sangen wir mehrheitlich Sopran. Auch nicht schlecht, aber so natürlich nicht gewollt. Prompt spielte Sebastian die Altstimme am Keyboard etwas dominanter, so dass wir wieder in die Spur fanden. Das Publikum hatte diese kleine Panne wahrscheinlich gar nicht mitbekommen, doch bei uns sorgte sie für rote Ohren. Beim nächsten Durchlauf als „Stille Nacht“ klang es längst wieder souverän. Inzwischen erleuchteten unzählige Kerzen die weitgehend abgedunkelte Kirche.

Als einige letzte Worte und der Schlusssegen von Pfarrer Eckelsbach gesprochen wurden, stürmte Sebastian Richtung Empore davon, um zum Abschluss „Oh, du föhliche“ auf der Orgel zu spielen – wohl das in der Heiligen Nacht am häufigsten gesungene Lied am Ende der Gottesdienste. Das Stück hatten wir nicht geprobt und die Textprojektion lag außerhalb unseres Blickfeldes, doch diesen Evergreen haben wir auch so gemeistert.

© trainarchivatorDie letzten Besucher der zuvor vollen Kirche

Danke an alle TeilnehmerInnen, u.a. von „Come on and sing“/Unna, „Gospeltrain Hamm“ und „CHORios“/Ahlen. Gemeinsam haben wir uns dieses Programm mit unserem Chef über Höhen und Tiefen hinweg erarbeitet und einen stimmungsvollen Auftritt absolviert. Neben dieser „Arbeit“ dürfte aber jeder auch persönliche Eindrücke und Anregungen mit nach Hause genommen haben.

© trainarchivatorFriedenskirche in Unna-Massen kurz nach Mitternacht

Gospeltrain für 2015 eingeschworen

Die heutige Probe lässt sich an wie immer. Routiniert geht man an einzelne Stücke heran; übt die einzelnen Stimmen, arbeitet an Details. Zahlenmäßig sind wir heute echt top besetzt. Obwohl wie immer auch der Spaß nicht zu kurz kommt, sind wir doch konzentriert bei der Sache.
Nach der üblichen kleinen Pause wird Chorleiter Sebastian Wewer fast ein bisschen förmlich und verkündet Neuigkeiten: er habe seine Überlegungen abgeschlossen, das Programm für drei Konzerte im ersten Quartal 2015 stehe.

Der Gospeltrain darf im nächsten Jahr seinen zwanzigsten Geburtstag feiern und möchte es musikalisch krachen lassen. Los geht es am 25.01. in Münster-Wolbeck, danach sind wir am 08.02. in Beckum zu Gast, bevor wir als Höhepunkt unser „Heimspiel“ in der Gemeinde Clemens August Graf von Galen im Hammer Norden absolvieren. Nähere Infos zu gegebener Zeit an dieser Stelle.

© Gospeltrain Hamm e.V..

Unser „Chef“ hat ein tolles Programm zusammen gestellt, einen bunten Mix aus unserem Repertoire. Es werden sowohl traditionelle amerikanische Klassiker zu hören sein, die fast jeder Gospelfan kennt, als auch moderne europäische Gospels.
Als uns die umfangreiche Liste der Titel vorgestellt wird, bekommen wir erst einmal einen Schreck. Uns ist klar: Konzertprogramm = Arbeitsprogramm. Da kommt ja richtig etwas auf uns zu. Doch uns wird schnell die Sorge genommen. „Das sind alles Stücke, die ihr drauf habt. Wir werden nur an Feinheiten zu arbeiten haben!“ Stimmt, alles halb so wild. Kein Lied muss komplett neu einstudiert werden.

Das Publikum kann sich auf interessante Konzerte freuen. Egal wie neugierig man auf das Programm sein mag – wir verraten nichts und wollen die Gäste vor Ort live überraschen und begeistern. Bei uns fängt es schon so langsam an zu kribbeln. Wir werden jedenfalls so richtig auf diese Konzerte eingeschworen. Bis auf den Jahresauftakt bei einer Vorabendmesse in der eigenen Gemeinde stehen in den ersten drei Monaten im Jahre 2015 keine anderen Auftritte an. Ab sofort gilt die volle Konzentration der Vorbereitung in den Proben, für die sich Chorleiter Sebastian eine sehr gute Beteiligung der Gospeltrainer hofft. – Ja, Chef, wird gemacht. Kannst Dich darauf verlassen!!! Wir haben immerhin einen gewissen Qualitätsanspruch und wollen uns schließlich mit tollen Veranstaltungen belohnen.

Nachbesprechung Workshop Caldenhof 25.10.2014

Nach all‘ den Auftritten und Ereignissen der jüngeren Vergangenheit haben wir uns am Samstag etwas nur für uns gegönnt. Ein chorinterner Workshop sollte uns mal wieder einige ganz wesentliche Dinge vor Augen führen, die den jeweiligen Liedern erst den letzten Schliff geben. Chorleiter Sebastian Wewer hatte seine Kollegin Kirsten Gerndt eingeladen, mit der wir schon mehrfach zusammen gearbeitet haben. Wir erhofften uns wertvolle Tipps aus Sicht einer Außenstehenden. Gerne haben wir die Räumlichkeiten der Tagungsstätte Caldenhof in Hamm-Westtünnen in Anspruch genommen.

© trainarchivator Sehr gute Beteiligung am Workshop!

Der Zeitpunkt des Workshops war insofern gut gewählt, als in nächster Zeit keine Auftritte anstehen und wir verstärkt in die Probenarbeit für die im nächsten Jahr anstehenden Großereignisse gehen werden. Der eine oder andere Hinweis, den wir am Samstag erhalten haben, wird uns bei den nächsten Probenabenden noch im Ohr klingen und so soll es sein.
Spezielle Schwerpunkte des Workshops waren die unmittelbare Verbindung von Textverständnis und Ausdruck sowie die Erzielung von besonderen Klangerlebnissen durch die Veränderung auch nur kleiner Nuancen. Immer wieder verblüffend.

© trainarchivatorAltos auf der Suche nach dem gemeinsamen geschlossenen Uuuuh

Da alle Teilnehmer inklusive der Lehrkörper sehr vertraut miteinander waren, kam auch der Spaß nicht zu kurz. Sebastian und Kirsten ergänzten sich prima, wobei unser „Chef“, der so gern zur allgemeinen Erheiterung mit seinem Führungsanspruch kokettiert, ganz artig den Anweisungen seiner Kollegin folgte.

© trainarchivatorEingespieltes Trainerteam

Kirsten hörte erst nur zu und äußerte dann ihre Meinung zum Gehörten. Da wurde kein Blatt vor den Mund genommen, sondern Klartext geredet. „Das, was ihr mir da erzählt habt, glaube ich Euch nicht“ hieß es beispielsweise. Oh je, das kennen wir schon. Die kleinen Nachlässigkeiten haben sich also mal wieder eingeschlichen. Aber genau dazu ist so ein Workshop da. Der Fokus wird auf das Detail, das den Unterschied machen kann, gerichtet. Pädagogisch geschickt werden uns ein paar Hinweise und Tipps an die Hand gegeben, und schon klingen die Stücke bei den folgenden Durchläufen sehr viel besser. Letztlich geht es immer darum den Inhalt der Songs im Sinn zu haben und die eigene Konzentration hoch zu halten. Weiß man natürlich alles, muss aber immer wieder aktuell angesprochen werden. Da bei uns aber ein solides Fundament vorhanden ist, können solche Hinweise schnell erfolgreich umgesetzt werden. Auch eine wichtige Erkenntnis eines solchen Workshops.

© trainarchivatorKirsten lebt die Songs vor – wir empfinden nach

Wie üblich wurde viel geflachst, wobei Sebastian mal wieder eine Vorlage vom Feinsten lieferte: nicht zum ersten Male sprach er den Alt als Nebenstimme an, wofür er einen Sturm der Entrüstung erntete. Um den Fauxpas auszubügeln, begann er uns Honig ums Maul zu schmieren. Ohne den Alt, der einen wunderbaren Klangteppich lege, könne auch der Sopran nicht glänzen. „Engelgleich glänzen“ hieß es spöttisch aus Reihen des Alts. „Wir könnten Euch derart auflaufen lassen, wenn wir unser Können und Wollen nicht in den Dienst des Soprans stellten, möglichst an prominenter Stelle mitten in einem Konzert“ kicherte und tuschelte es weiter bei den Altos. Längst hatte der Chef seine Bemühungen erfolglos eingestellt, da reicht auch keine maßlose Lobhudelei. – Schluss jetzt mit den Albernheiten! Jetzt hatten alle ihren Spaß und schon waren wir wieder ganz serös bei der Sache. So ist es typisch beim Gospeltrain. Da wird nicht nur ernsthaft geprobt, um im entscheidenden Moment eines guten Auftritts hinzulegen, sondern man möchte in seiner gemeinsam verbrachten Freizeit auch Spaß haben. Die Mischung ist unser Erfolgsrezept.

Gospelkirchentag Kassel – erfolgreiche Generalprobe 29.08.2014

© Creative Kirche, Witten

© Sebastian WewerJetzt wissen wir mehr! So also klingt es, wenn sich viele Sängerinnen und Sänger aus dem musikalischen Kosmos unseres Chorleiters Sebastian Wewer zusammen tun und auf den Gospelkirchentag vorbereiten. Schon seit Wochen haben wir uns an verschiedenen Orten und in wechselnden Besetzungen in Form von Workshops näher kennen gelernt und uns ein gemeinsames Repertoire erarbeitet.

Der Einladung zur Generalprobe sind wie erhofft bis auf einige wenige Verhinderte sehr viele Leute gefolgt. Der genaue Ablauf des Auftritts in der Gospelnacht steht inzwischen fest, die Liedreihenfolge ist festgelegt. Beim Gesamtdurchlauf stellte sich schon bald heraus, dass das Repertoire sitzt und die Arbeit an Details Früchte getragen hat. Auch bei der Generalprobe wurde wieder ernsthaft geprobt und dennoch war Gelegenheit für Spaß und Ausgelassenheit. Die Vorfreude bricht sich wohl langsam Bahn.

Foto: trainarchivatorSehr gut besetzte Generalprobe

Letztlich war die Generalprobe eine rundherum gelungene Veranstaltung. Keine Krisen, keine großen Probleme. Wer jetzt unkt, man habe sein Pulver schon verschossen und müsse um einen erfolgreichen Auftritt bangen, der irrt!!! Erfahrungsgemäß können der Gospeltrain und die befreundeten Chöre beim Liveauftritt immer noch eine Schüppe drauf legen; das ist mal sicher. Wir werden voll konzentriert sein und uns durch den mit Sicherheit wieder heiß laufenden Chorleiter durch das Programm führen lassen. Nach Jahren gemeinsamer Proben und Auftritte können wir in Mimik und Gestik wie in einem offenen Buch lesen und sind zu einer Einheit verschweißt.

Foto: trainarchivatorZum Abschluss der Chef im Kreise seiner „Lieben“

Ein Fazit? Unser Chef kann sich nun sicher sein, dass die Arbeit der letzten Zeit erfolgreich war und er sich mit uns getrost auf die Gospelkirchentagsbühne stellen kann – muss toll sein, wenn aus einer Idee Realität wird und die Leute engagiert mitziehen.