Archiv der Kategorie: Wir über uns….

Die Bühne steht – wir sind bereit!

Sonntag, der 11.12.2016, ist das Ziel aller Vorbereitungen. Der Gospeltrain hat sein Jahreskonzert in die Adventszeit gelegt und ist nun gespannt, wie viele Besucher unserer überall verbreiteten Einladung folgen werden.

In den letzten Wochen haben wir intensiv am musikalischen Programm gearbeitet, um den Zuhörern ein abwechslungsreiches vorweihnachtliches Konzert bieten zu können. Es galt hier und da kleine Schwächen auszubügeln und Sicherheit zugewinnen. Aus unserer Sicht ist alles getan, was möglich ist.

© trainarchivator

„Wir lieben Events“ – Das könnte auch unser Motto sein

Nachdem sich die Gospeltrainer im letzten Jahr noch selbst mit dem Aufbau einer Leihbühne abmühten, überließ man dieses Jahr den Profis das Feld. Samstagvormittag wurde die Bühne in der Kirche aufgebaut, was uns unsere Gemeinde Clemens August Graf von Galen im Hammer Norden großzügig gestattet. Vielen Dank dafür.

© trainarchivator

Erst wird die Bühne aufgebaut,…

© trainarchivator

…anschließend schick gemacht…

© trainarchivator

…und zum Schluss werden Stolperfallen beseitigt.

Am Samstagnachmittag verlief die Generalprobe ohne größere Probleme. Ein bisschen zu kritisieren gibt’s immer – so kurz vor dem Konzert steigen schließlich die Ansprüche an uns selbst. Nach den gewohnten Einsingübungen ging es speziell um Songs, mit denen wir in den letzten Wochen noch ein wenig zu kämpfen hatten. Die Probe brachte aber die erhoffte Sicherheit: das klappt schon!

© trainarchivator

Sonntagabend ist in der Kirche sicher mehr los!

Auch wenn bei uns nicht viel Technik zum Einsatz kommt, so muss diese dennoch ordentlich abgestimmt werden. Deshalb durften unsere Solisten nochmals ans Mikro; um zu üben, Sicherheit zu gewinnen und ggf. technische Einstellungen zu ändern.

© trainarchivator

Feinabstimmung, damit Sonntag alle gut hören können

© trainarchivator

Singen klappt auch in Räuberzivil – Sonntag dann in Chorkleidung

Nach Abschluss der Generalprobe wurde die Herz-Jesu-Kirche für die Gottesdienste hergerichtet, die noch bis zum Konzert dort stattfinden werden. Für die Unterstützung durch die Gemeinde sind wir dankbar und wollen dementsprechend alles in einem guten Zustand hinterlassen.

© trainarchivator

Hier möchte der Gospeltrain ins Rollen kommen

Noch ein Mal schlafen, dann geht der Gospeltrain auf die Bühne. Mal sehen, wie viele Menschen sich in der an Veranstaltungen reichen Adventszeit für ein Gospeltrainkonzert entscheiden. Viele Stammgäste haben jedenfalls schon ihr Kommen angekündigt. Wäre schön, wenn man im Anschluss an ein hoffentlich gelungenes Konzert mit den Zuhörern auf dem Kirchplatz einen Glühwein trinken könnte.

11.12.2016, 18 Uhr
Herz-Jesu-Kirche Hamm-Norden
Karlsplatz 1, 59065 Hamm

Ausklang mit Glühwein auf dem Kirchplatz

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Countdown für’s Adventskonzert läuft

Immer wieder das Gleiche, vor jedem Konzert! Die Aufregung steigt allmählich, jeder spürt ein Kribbeln in sich und die Spannung in der Luft. Obwohl der Gospeltrain schon über zwanzig Jahre lang Konzerte und Auftritte aller Art hinter sich gebracht hat, ist die unmittelbare Vorbereitung auf eine Veranstaltung immer prickelnd.

Die Sonderprobe:

Schon seit langem haben wir mit dem Gedanken gespielt, eine Probe vor einer Spiegelwand zu absolvieren, um uns einmal als Ganzes selbst anzuschauen. Manche Anweisung zu Körperhaltung, Mimik und Bewegung kann vielleicht erst nachvollzogen werden, wenn man sich selbst einmal kritisch beobachtet. Sicher haben wir in Sachen Präsenz und Auftreten im Laufe der Jahre manches dazugelernt, doch es gibt immer etwas zu verbessen. Am letzten Samstag war es dann soweit, und wir haben vor der Spiegelwand eines Gymnastikraumes in einer erst gut ein Jahr alten Sporthalle in Hamm „trainiert“.

© trainarchivator

Chorleiter Sebastian erklärt vor der Spiegelwand den Zweck dieser Sonderprobe

Los ging es, indem der Chor die auch sonst übliche Probenaufstellung vor dem Spiegel einnahm und die vertrauten Einsingübungen absolvierte. Erst war es komisch, sich selbst und die anderen zu beobachten. Verunsicherung, verlegenes Grinsen, mal zu den Chornachbarn rüber schauen, was die so tun – das waren die ersten Minuten. Doch bald legte sich die Aufregung und viele studierten ihr Spiegelbild beim Singen. Zunehmende Konzentration und Aufmerksamkeit ließ den Chor immer harmonischer und sicherer werden. Das genau war der erhoffte Lerneffekt.

© trainarchivator

Die Gospeltrainer studieren sich im Spiegel – es wurde gelacht

Da sich der Raum, der sogar eine angenehme Akustik aufwies, als sehr geeignet für unsere Zwecke erwies, sollte dies nicht die letzte Trainingsstunde an diesem Ort gewesen sein. Obwohl wir für eine so kurzfristig angesetzte Sonderprobe eine außerordentlich gute Teilnahme hatten, sollen auch die Nicht-Teilnehmer einmal das Erlebnis Spiegelwand mitmachen dürfen.

Endspurt der Konzertvorbereitung:

Für die Festlegung, was wir unserem Publikum zu Gehör bringen wollen, haben wir unseren musikalischen Direktor, Chorleiter Sebastian Wewer. Der zieht sich ins „stille Kämmerchen“ zurück und präsentiert uns dann das Ergebnis seiner Überlegungen. Inzwischen kennen wir die Liste der geplanten Songs, die uns angesichts der Probeninhalte der letzten Wochen nicht überrascht hat. Eine Reihenfolge der Lieder gibt es allerdings noch nicht; brauchen wir auch nicht – kann sich erfahrungsgemäß noch kurzfristig ändern. Macht nichts, wie wir erst kürzlich bei einem Gastauftritt in Hamm-Rhynern erleben durften.

Gestern haben wir die vorletzte reguläre Probe hinter uns gebracht. Dann bleibt nur noch eine weitere und die Generalprobe, die allerdings weniger zum echten „Üben“ dienen soll, sondern eher für eine Stellprobe, zum Atmosphäre schnuppern und um Abläufe zu besprechen. Aber was war das gestern? – Eine Unruhe, ein Gequatsche, kleine Fehler, große Fehler. Haben wir alles verlernt, was in den letzten Wochen einstudiert wurde?

Das war die große Stunde von „Chef“ und „Bossin“ (Chorleiter Sebastian Wewer, Vereinsvorsitzende Christa Etzel). Dieses bewährte und eingespielte Duo kennt das alles schon und hatte während der Probe eine klare Aufgabenteilung. Die „Bossin“ rief ein wenig zur Ordnung und bat um Ruhe und Aufmerksamkeit – wohl wissend, dass sie wie Don Quijote gegen Windmühlen kämpfte. Aber die Form eines professionellen Chores (Insiderwitz) wurde gewahrt [Breites Grinsen]. Der „Chef“ blieb ganz locker, obwohl er sich hier und da die Haare hätte raufen müssen. Er blieb gelassen und vermittelte Sicherheit, indem er genau die Stellen proben ließ, an denen es klemmte oder wo wir längst abgestellt geglaubte Fehler ein ums andere Mal machten.

Letztlich haben wir trotz der Unruhe und Unsicherheiten eine effektive Probe erlebt, in der ernsthaft an den Problemstellen gearbeitet wurde; aber auch der Spaß kam nicht zu kurz. Richtig positiv war, dass sich viele Gospeltrainer gegenseitig auf Fehler aufmerksam gemacht und einander geholfen haben. Singen ist immer auch Teamwork. Für die letzte Probe wird sich der Chorleiter noch einmal ein ganz spezielles Trainingsprogramm für uns überlegen, damit beim Auftritt alles klappt.

Um ein kleines Geheimnis zu verraten: nachdem sich einige Leute ein Festival der Fehler erlaubt hatten (Trainarchivator war ganz vorne mit dabei), kam es zum Schwur: Ihm, dem Herrn Wewer, werden wir es zeigen beim Konzert!!! Dann wird alles klappen, es wird sich gut anhören, wir werden uns an sämtliche Absprachen erinnern und diese umsetzen. Schließlich wird er stolz auf uns sein können, seinen „Lovely Gospeltrain“.

So energiegeladen ist es in der Vorbereitung immer und wir wissen: alles wird gut!

Gospelkirchentag 9.-11.9.2016 in Braunschweig ruft

© Creative KircheDie Ev.-lutherische Landeskirche Braunschweig lädt in Kooperation mit der Stiftung Creative Kirche und anderen zum 8. Internationalen Gospelkirchentag ein. Viele Gospeltrainer werden dem Ruf folgen, um sich das reichhaltige Programm rund um das Thema Gospel nicht entgehen zu lassen.
www.gospelkirchentag.de

© Sebastian WewerAm Freitag werden wir nach der Open-Air-Eröffnungsveranstaltung in der anschlie-ßenden Gospelnacht einen eigenen Auftritt haben. Wie auch bei anderer Gelegenheit werden wir, wenn nicht der ganze Gospeltrain beteiligt ist, mit SängerInnen eines befreundeten Chores (diesmal „Rainbow Gospelchor“ aus Herzebrock) unter dem Namen WeST! (=We sing together!) auftreten.

Gemeinschaftskonzert in der St.Martinikirche, 20.30Uhr
An der Martinikirche 10, 38100 Braunschweig
martiniforte/Braunschweig
New City Voices/Neustadt am Rübenberge
WeST – We sing together/Beckum
GospelFire/Hamburg

Ein Highlight wird, wie bei früheren Gospelkirchentagen, der Mass Choir Workshop am Samstag mit mehreren tausend Aktiven werden. Vier Chorleiter/Komponisten möchten mit uns arbeiten und uns ihre Kompositionen/Arrangements beibringen, unterstützt von professionellen Sängern und Musikern.
Nachmittags besteht die Gelegenheit, sich sein Programm individuell zusammenzustellen. Was darf es ein? Teilnahme an einem Workshop zu verschiedensten Themen rund um die praktische Arbeit in und mit einem Gospelchor? Oder lieber ein Konzert? – Zum Zuhören oder Mitsingen, mit Gospelchören ganz unterschiedlicher Art.
Beim abendlichen Galakonzert können wir amerikanische und europäische Größen der Gospelmusik live erleben (Israel & New Breed/USA, Oslo Gospel Choir(/NOR).

Sonntags findet der Festivalgottesdienst als Open-Air-Veranstaltung statt. Danach geht es erneut in den Mass Choir Workshop. Bevor wir schließlich angefüllt mit vielen neuen Eindrücken nach Hause fahren, wird es einen gemeinsamen Abschluss geben.

Mit den Erfahrungen der Teilnahme an den Gospelkirchentagen 2012 in Dortmund und 2014 in Kassel steht so gut wie fest:

  • Es wird anstrengend
  • Es wird informativ und lehrreich
  • Wir werden viele Eindrücke und neue Impulse mitnehmen
  • Wir werden uns von Liveerlebnissen begeistern lassen

Und

  • 2018 sind wir – vielleicht – wieder dabei

Welcome back – Trainarchivator ist wieder da!

Lange, gaaanz lange ist es still gewesen an dieser Stelle. Zu still. Was war mit dem Gospeltrain los? Keine Musik? Keine Auftritte? Keine Action? – Keine Sorge: der Gospeltrain war aktiv, hat gesungen und außerdem so dies und das erlebt. Auch um die Zukunft des Trains muss sich niemand Sorgen machen. Aber was war nur los?

Es gab ein Problem, ein ganz gewaltiges. Trainarchivators elektrisches Handwerkszeug und digitales Gedächtnis hat der Schlag getroffen – der elektrische Schlag. Nichts ging mehr. War die Maschine tot oder lag sie nur im Koma?
Mehrere Monate gingen so ins Land mit vielen Sorgen und einigen Wiederbelebungsversuchen. Totalschaden oder ein alles halb so wild, so lautete die bange Frage. Doch dann konnte ein Wunderheiler der Technik neues Leben einhauchen. Und siehe da: sie ist ohne größeren Gedächtnisverlust aus dieser Krise herausgekommen.

© trainarchivatorKurzschluss! Der Technik mitten ins Herz.

Doch jetzt steht der Trainarchivator vor einem anderen Problem: wie arbeitet man so eine lange Zeit ohne Berichterstattung auf? Die Alternativen:

  • Fällt vielleicht gar nicht auf?! – Können wir vergessen! Es gibt einfach zu viele Zeugen. Gospeltrainer und Zuschauer waren live dabei und haben die Ereignisse im kollektiven Gedächtnis!
  • Kurzform, als Tabelle – Wie blöd ist das denn? Wir sind doch keine Buchhalter. Gospeltrain ist Action. Liveerlebnis. Bühne und Publikum. Versuch und Irrtum. Da muss auch die Berichterstattung mit Leben gefüllt werden.
  • Die harte Tour – Jau, darauf wird es hinauslaufen. Fleißarbeit. Mit Hilfe von Trainarchivators Kalender und analoger Notizen (das gibt’s noch!!!) werden die Ereignisse aufgearbeitet. Vielleicht ein wenig anders als sonst; wir werden sehen, was machbar ist. Im September ist schon der Gospelkirchentag, an dem der Gospeltrain teilnehmen wird. Mal sehen, ob dieser Blog bis dahin wieder „up to date“ ist.

Erneuter Verlust eines langjährigen Mitglieds

Der Gospeltrain hat erneut den Verlust eines Ex-Mitgliedes zu beklagen. Anna Maria E., von uns nur „Ännchen“ genannt, gehörte zu den Urgesteinen unseres Chores. Zwar war sie kein Gründungsmitglied, doch prägte sie gerade die frühen Jahre mit. Sie kam 1997 an Bord und begleitete uns bis 2005, als sie sich zum altersbedingten Austritt entschloss.

© trainarchivator Ännchen im Jahre 2001

Wir erinnern uns an Ännchen fast immer im Doppel mit Hildegard R. (verst. 2013). Sie nahm sehr regelmäßig an den Proben teil, und hatte Spaß an chorinternen Feiern. Auch bei der Chorreise nach Lebach/Saarland im Jahre 2000 war sie dabei.

Wir haben immer bewundert, wie sie die englische Sprache der Lieder gemeistert hat, obwohl sie eigentlich nie wirklich Englisch gelernt hat. Sie legte großen Wert darauf, dass man ihr die Texte übersetzte, um sich die Songs richtig zu erschließen. Jemand aus ihrem privaten Umfeld hat ihr oft die Texte in Lautschrift aufgeschrieben, so dass sie textmäßig immer bestens präpariert war. Dieses „Englisch-Handicap“ trug aber sehr zur Kommunikation der verschiedenen Generationen im Chor bei, da Ännchen ohne Scheu und wissensdurstig nachfragte.
Ännchen – es war schön mit Dir. Danke

©Westfälischer Anzeiger, 30.01.2016©Westfälischer Anzeiger, Hamm, 30.01.2016

Gospeltrain-Gründungsmitglied verstorben

Den Gospeltrain hat die traurige Nachricht erreicht, dass Anneliese B., die wir nur als „Anne“ kannten, verstorben ist. Anne hat für uns eine ganz besondere Bedeutung, denn sie war eines der Gründungsmitglieder. Eine glückliche Fügung ließ sie Mitte der Neunziger Jahre auf Gleichgesinnte stoßen, die sich zum Singen zusammen fanden und das Fundament unseres Chores schufen.

An den Proben nahm Anne im Laufe der Jahre sehr regelmäßig teil, und drückte in Gesprächen immer wieder ihre Freude an der Musik aus. Sie gehörte zwar zur Gruppe der Ältesten im Chor, fand aber ganz leicht Kontakt zu allen anderen. „Du, sag‘ einmal…“ hieß es so oft, und schon war man im Gespräch. Dabei blieb sie immer ein zurückhaltender und unkomplizierter Typ, der sich durch viel Herzlichkeit auszeichnete.

© trainarchivatorAnne B. im Jahr 2014
Ein typisches Foto – zeigt es doch Interesse und rege Anteilnahme am Gespräch.

Lange hielt sie dem Gospeltrain die Treue, und nur das Alter ließ sie über einen Austritt nachdenken. Der Chorleiterwechsel im Jahre 2010 schien ihr der geeignete Zeitpunkt zu sein, da sowieso gerade eine Etappe zu Ende ging. Unsere Entscheidung, Sebastian Wewer zu unserem neuen Chorleiter zu machen, fand ihre volle Zustimmung. Nach dem ersten Konzert mit Wewer sagte sie strahlend: „Euer Neuer, der hat ja richtig Schwung!“

Trotz ihres Austritts blieb sie unserem Chor weiterhin verbunden. Wer immer Anne irgendwo zufällig traf, wurde auf den Chor hin angesprochen. Wir informierten sie hinsichtlich anstehender Konzerte in unserer Herz Jesu Kirche, die sie dann mit viel Freude besuchte. Auch bei unserem Jubiläumskonzert zum zwanzigjährigen Chorgeburtstag war sie im Publikum und anschließend beim Empfang, bei dem es viel zu erzählen gab.

© Gospeltrain HammAnne an Bord des Gospeltrains am 15.06.2007 (1. Reihe, 5. v.l.)

„Oh, wie schade“ war die spontane herzliche Äußerung von Gospeltrainerin Annegret, als die Nachricht von Annes Tod an den Chor weitergegeben wurde. Auf diese Weise hat sie absolut auf den Punkt gebracht, was alle, die Anne gekannt haben, in diesem Augenblick empfunden haben mögen.

Wir werden Anne in guter Erinnerung behalten; gerade die langjährigen Mitglieder können auf viele gemeinsame Erlebnisse zurückblicken. Ein Highlight war dabei sicher die Reise an den Mittelrhein, bei der wir an zwei Tagen drei sehr unterschiedliche Auftritte absolviert haben. Insider erinnern sich sicherlich noch schmunzelnd an die Geschichte im Hotel mit dem Wildschweinkopf…!

Jetzt hat sich ein Lebenskreis geschlossen. Aber Anne – Du kannst sicher sein – „Heaven is a wonderful place“, wie es in einem oft gesungenen Gospel heißt.

© Westfälischer Anzeiger, 19.01.2016© Westfälischer Anzeiger, Hamm, 19.01.2016

Jahresrückblick 2015 – Teil 2

Einzelveranstaltungen (2 Termine)

Ganz neue Erfahrungen brachte uns die Teilnahme am Kreis-Chorkonzert (19.04.2015) des Sängerkreises Hamm. In der zentral gelegenen St.Agneskirche hatte man ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, bei dem dreizehn Mitgliedschöre des Sängerkreises jeweils zwei Titel vortrugen. Das Publikum bekam einen breiten Überblick über die vielfältige Hammenser Chorlandschaft und wurde bestens unterhalten. Mit der Einbindung in das Gesamtkonzept einer solchen Veranstaltung sind wir gut zurecht gekommen, wobei die Generalprobe mit weitgehend allen Teilnehmern sehr hilfreich war.

© Markus Wolfslau, Sängerkreis HammAgneskirche beim Kreis-Chorkonzert   © M. Wolfslau, Sängerkreis Hamm

Auch in unserer Gemeinde Clemens August Graf von Galen waren wir aktiv, welche die zehnjährige Fusion der beiden Vorgängergemeinden mit einem Gemeindeherbstfest (26.09.2015) feierte. Im Festgottesdienst, zu dem wir einige Lieder beitrugen, stellten wir uns, wie alle anderen Gemeindegruppen, den Besuchern vor. Auch beim anschließenden Empfang durften wir nochmals zur Unterhaltung auftreten.

© trainarchivatorGospeltrain sorgt für musikalische Unterhaltung beim Herbstfest

Chorfreizeit

Ein neues Highlight im Vereinsleben des Gospeltrains war die erstmals durchgeführte Chorfreizeit (11.-13.09.2015). Es ging für ein verlängertes Wochenende ins Matthias-Claudius-Haus nach Meschede-Eversberg im Sauerland. Dort ist uns eine wunderbare Mischung aus konzentrierter Chorarbeit und Freizeit gelungen, die dem Miteinander gut getan hat. Das im Wald gelegene Haus erwies sich als sehr geeignet für unsere Chorfreizeit: perfekte Betreuung durch Hausleitung und Küche, schöne Zimmer und ein eigener Probenraum wurden uns geboten. Auf der Terrasse wurde gegrillt, entspannt oder Kaffee getrunken; rund ums Haus konnte man schöne Spaziergänge machen. Als wir abends am offenen Feuer so richtig in Stimmung kamen und zu singen begannen, entwickelte sich über Gospels und eine verwegene Mischung aus Gassenhauern aller Art ein Spontanauftritt für die inzwischen aufmerksam gewordenen anderen Hausgäste. Zum Abschluss gönnten wir uns noch eine Bootsfahrt auf dem Hennesee. Als es anschließend zufrieden und gut gelaunt nach Hause ging, weinte der Himmel zum Abschied. Ein besonderes Lob an unseren „Chef“, für den es ein sehr arbeitsreiches Wochenende am Klavier war!

© trainarchivatorTrotz intensiver Probenarbeit…

© trainarchivator… kam der Spaß nicht zu kurz !

Medienaktivität (3 Projekte)

Zum zweiten Male waren Vertreter des Gospeltrains in der Sendung „Stammtisch“ des Bürgerradios im Lokalsender „Lippewelle“ (01.03.2015) zu Gast. Im Vorfeld des Jubiläumskonzertes in Hamm bekamen sie in Interviewblöcken Gelegenheit, aus dem Vereinsleben zu berichten und das Konzert zu bewerben.

© Sebastian WewerDie drei an der Medienfront

© Stadt Hamm, Präventivkreis Hamm-Norden, Stadtteilbüro Hamm-NordenIm Sommer wurde angefragt, ob wir uns am Kalenderprojekt des Stadtteilbüros im Hammer Norden beteiligen möchten. Ende 2015 lag dann das gedruckte Werk vor, das im Jahr 2016 viele Vereine des Stadtteils vorstellt. Der Gospeltrain schmückt das Dezemberblatt – vielleicht eine Folge der schicken Auftrittskleidung?

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© Stadtteilbüro Hamm-NordenAuch im Jubiläumsjahr waren wir in der Stadtteilzeitung „Nordwind“ präsent. In der Ausgabe 34 (Jan-Feb 2015) erschien ganzseitig ein Artikel mit Foto, in dem es einerseits um unsere Wurzeln im Stadtteil ging und andererseits zum großen Konzert eingeladen wurde.

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Chorintern (3 Termine)

Chorintern stehen jedes Jahr drei Veranstaltungen auf dem Kalender. Los ging es mit der Jahreshauptversammlung (28.01.2015), bei der wir zunächst einen Rückblick auf das vergangene Jahr warfen. Weiterhin wurden anstehende Wahlen durchgeführt, aktuelle Fragen diskutiert und die Planungen für das gerade begonnene Jahr vorgestellt.

Rein unserem Vergnügen diente das Sommerfest (24.06.2015), bei dem im Pfarrgarten der Grill eingeheizt wurde. Bei Speis und Trank verlebten wir einen Abend ohne Programm, der ausgiebig der Unterhaltung und dem Miteinander diente.

© trainarchivatorBilder sagen mehr als Worte…

Den Jahresabschluss begingen wir wie immer mit einer Weihnachtsfeier (16.12.2015) im Pfarrheim, unserem Probenort. Nach der Selbstbedienung am Buffet saßen wir an weihnachtlich geschmückten Tischen bei netter Unterhaltung, als wir Besuch vom Nikolaus bekamen. Nach den lobenden und tadelnden Worten war das Chorjahr 2015 dann endgültig beendet, und wir verabschiedeten uns voneinander in die Weihnachtspause.

© trainarchivatorDer Nikolaus liest uns die Leviten – im Guten wie im Bösen

Über den Tellerrand

Wie immer gibt es einige Gospeltrainer, die über den eigenen Chor hinaus Interesse an Gospel haben. So besucht man andere Veranstaltungen, um zuzuhören, Eindrücke zu sammeln und gelegentlich bei Veranstaltungen befreundeter Chöre mitzuwirken.

© trainarchivatorSeine offizielle Einführung als Kirchenmusiker in der Christuskirche Beckum (12.04.2015) erlebte unser Chorleiter im Rahmen eines Gottesdienstes. Zahlreiche Mitglieder seiner Chöre Gospeltrain Hamm und CHORios Ahlen sangen bei der Gelegenheit Songs, die beide Chöre im Repertoire haben und die bei gelegentlichen gemeinsamen Auftritten angestimmt werden.

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2015 gestaltete unser Chorleiter Sebastian Wewer mit seinem Rainbow Gospelchor den Gospelday in Herzebrock (19.09.2015), nachdem seine anderen Chöre Gospeltrain Hamm (2012) und CHORios Ahlen (2013) bereits Gastgeber dieser Benefizveranstaltung zugunsten „Gospel für eine gerechtere Welt“ waren. Es war ein Gemeinschaftsauftritt mit CHORios und mehreren Gospeltrainern auf der Bühne und weiteren im Publikum.

© trainarchivatorRainbow Gospelchor, CHORios und einige Gospeltrainer

Die Teilnahme als aktive Sänger bei der Erstaufführung des neu geschaffenen Pop-Oratoriums „LUTHER“ (31.10.2015) in der Dortmunder Westfalenhalle war für einige Gospeltrainer eine große Herausforderung. Das bedeutete zusätzliche Proben in Ahlen mit Aktiven des Chores „CHORios“, um die Songs einzustudieren, sowie Proben in Dortmund und Essen, um sich mit allen ca. 3000 Sängern, Musikern und den Musical-Profis gemeinsam vorzubereiten. Nicht nur aufgrund des großen Erfolgs haben die Teilnehmer Großartiges erleben dürfen

© Andrea RemmertGospeltrainer auf Abwegen – unsere „LUTHER“-Stars

Beim Konzert des Gospelchores „Kreuz & quer“ (29.11.2015) in der Beckumer Christuskirche haben sich einige Gospeltrainer einfach ins Publikum gesetzt und mal andere singen lassen. Dabei gab es ein Wiedersehen mit Heiko Fabig, der den Gospeltrain von 1999-2010 geleitet hat.

© trainarchivatorH.Fabig bei einer Ansage