Archiv der Kategorie: Wir über uns….

Guten Rutsch 2016

Nur noch wenige Stunden, dann ist auch das Jahr 2016 schon wieder Vergangenheit.  Auf viele interessante Auftritte und Erlebnisse kann der Gospeltrain zurückblicken, die uns selbst und unseren Zuhörern viel Freude gemacht haben.

DANKE sagen wir allen Zuhörern, Gospelfreunden und langjährigen Fans für den Besuch unserer Auftritte und ihren Applaus.
DANKE an alle Unterstützer aus dem Umfeld des Chores, die uns durch ihren Einsatz immer wieder geholfen und den Rücken frei gehalten haben.
DANKE an alle Gospeltrainer und ihren „Gospeltrainer“ Sebastian Wewer, die gemeinsam durch ihren Einsatz bei den Proben und bei der Vorbereitung von Auftritten und Veranstaltungen aller Art uns allen ein interessantes Chorjahr beschert haben.
Einen BESONDEREN DANK für die langjährige Unterstützung richten wir an unsere Gemeinde Clemens August Graf von Galen in Hamm-Norden und ihren Pfarrer Davis Puthussery .

CC0 Public DomainCC0 Public Domain, verändert

Wer nicht mehr so ganz im Bilde ist, was der Gospeltrain im Jahre 2016 so alles erlebt hat, der kann dies im entsprechenden Jahresrückblick nachlesen, der schon in Arbeit ist…

Die Bühne steht – wir sind bereit!

Sonntag, der 11.12.2016, ist das Ziel aller Vorbereitungen. Der Gospeltrain hat sein Jahreskonzert in die Adventszeit gelegt und ist nun gespannt, wie viele Besucher unserer überall verbreiteten Einladung folgen werden.

In den letzten Wochen haben wir intensiv am musikalischen Programm gearbeitet, um den Zuhörern ein abwechslungsreiches vorweihnachtliches Konzert bieten zu können. Es galt hier und da kleine Schwächen auszubügeln und Sicherheit zugewinnen. Aus unserer Sicht ist alles getan, was möglich ist.

© trainarchivator

„Wir lieben Events“ – Das könnte auch unser Motto sein

Nachdem sich die Gospeltrainer im letzten Jahr noch selbst mit dem Aufbau einer Leihbühne abmühten, überließ man dieses Jahr den Profis das Feld. Samstagvormittag wurde die Bühne in der Kirche aufgebaut, was uns unsere Gemeinde Clemens August Graf von Galen im Hammer Norden großzügig gestattet. Vielen Dank dafür.

© trainarchivator

Erst wird die Bühne aufgebaut,…

© trainarchivator

…anschließend schick gemacht…

© trainarchivator

…und zum Schluss werden Stolperfallen beseitigt.

Am Samstagnachmittag verlief die Generalprobe ohne größere Probleme. Ein bisschen zu kritisieren gibt’s immer – so kurz vor dem Konzert steigen schließlich die Ansprüche an uns selbst. Nach den gewohnten Einsingübungen ging es speziell um Songs, mit denen wir in den letzten Wochen noch ein wenig zu kämpfen hatten. Die Probe brachte aber die erhoffte Sicherheit: das klappt schon!

© trainarchivator

Sonntagabend ist in der Kirche sicher mehr los!

Auch wenn bei uns nicht viel Technik zum Einsatz kommt, so muss diese dennoch ordentlich abgestimmt werden. Deshalb durften unsere Solisten nochmals ans Mikro; um zu üben, Sicherheit zu gewinnen und ggf. technische Einstellungen zu ändern.

© trainarchivator

Feinabstimmung, damit Sonntag alle gut hören können

© trainarchivator

Singen klappt auch in Räuberzivil – Sonntag dann in Chorkleidung

Nach Abschluss der Generalprobe wurde die Herz-Jesu-Kirche für die Gottesdienste hergerichtet, die noch bis zum Konzert dort stattfinden werden. Für die Unterstützung durch die Gemeinde sind wir dankbar und wollen dementsprechend alles in einem guten Zustand hinterlassen.

© trainarchivator

Hier möchte der Gospeltrain ins Rollen kommen

Noch ein Mal schlafen, dann geht der Gospeltrain auf die Bühne. Mal sehen, wie viele Menschen sich in der an Veranstaltungen reichen Adventszeit für ein Gospeltrainkonzert entscheiden. Viele Stammgäste haben jedenfalls schon ihr Kommen angekündigt. Wäre schön, wenn man im Anschluss an ein hoffentlich gelungenes Konzert mit den Zuhörern auf dem Kirchplatz einen Glühwein trinken könnte.

11.12.2016, 18 Uhr
Herz-Jesu-Kirche Hamm-Norden
Karlsplatz 1, 59065 Hamm

Ausklang mit Glühwein auf dem Kirchplatz

Countdown für’s Adventskonzert läuft

Immer wieder das Gleiche, vor jedem Konzert! Die Aufregung steigt allmählich, jeder spürt ein Kribbeln in sich und die Spannung in der Luft. Obwohl der Gospeltrain schon über zwanzig Jahre lang Konzerte und Auftritte aller Art hinter sich gebracht hat, ist die unmittelbare Vorbereitung auf eine Veranstaltung immer prickelnd.

Die Sonderprobe:

Schon seit langem haben wir mit dem Gedanken gespielt, eine Probe vor einer Spiegelwand zu absolvieren, um uns einmal als Ganzes selbst anzuschauen. Manche Anweisung zu Körperhaltung, Mimik und Bewegung kann vielleicht erst nachvollzogen werden, wenn man sich selbst einmal kritisch beobachtet. Sicher haben wir in Sachen Präsenz und Auftreten im Laufe der Jahre manches dazugelernt, doch es gibt immer etwas zu verbessen. Am letzten Samstag war es dann soweit, und wir haben vor der Spiegelwand eines Gymnastikraumes in einer erst gut ein Jahr alten Sporthalle in Hamm „trainiert“.

© trainarchivator

Chorleiter Sebastian erklärt vor der Spiegelwand den Zweck dieser Sonderprobe

Los ging es, indem der Chor die auch sonst übliche Probenaufstellung vor dem Spiegel einnahm und die vertrauten Einsingübungen absolvierte. Erst war es komisch, sich selbst und die anderen zu beobachten. Verunsicherung, verlegenes Grinsen, mal zu den Chornachbarn rüber schauen, was die so tun – das waren die ersten Minuten. Doch bald legte sich die Aufregung und viele studierten ihr Spiegelbild beim Singen. Zunehmende Konzentration und Aufmerksamkeit ließ den Chor immer harmonischer und sicherer werden. Das genau war der erhoffte Lerneffekt.

© trainarchivator

Die Gospeltrainer studieren sich im Spiegel – es wurde gelacht

Da sich der Raum, der sogar eine angenehme Akustik aufwies, als sehr geeignet für unsere Zwecke erwies, sollte dies nicht die letzte Trainingsstunde an diesem Ort gewesen sein. Obwohl wir für eine so kurzfristig angesetzte Sonderprobe eine außerordentlich gute Teilnahme hatten, sollen auch die Nicht-Teilnehmer einmal das Erlebnis Spiegelwand mitmachen dürfen.

Endspurt der Konzertvorbereitung:

Für die Festlegung, was wir unserem Publikum zu Gehör bringen wollen, haben wir unseren musikalischen Direktor, Chorleiter Sebastian Wewer. Der zieht sich ins „stille Kämmerchen“ zurück und präsentiert uns dann das Ergebnis seiner Überlegungen. Inzwischen kennen wir die Liste der geplanten Songs, die uns angesichts der Probeninhalte der letzten Wochen nicht überrascht hat. Eine Reihenfolge der Lieder gibt es allerdings noch nicht; brauchen wir auch nicht – kann sich erfahrungsgemäß noch kurzfristig ändern. Macht nichts, wie wir erst kürzlich bei einem Gastauftritt in Hamm-Rhynern erleben durften.

Gestern haben wir die vorletzte reguläre Probe hinter uns gebracht. Dann bleibt nur noch eine weitere und die Generalprobe, die allerdings weniger zum echten „Üben“ dienen soll, sondern eher für eine Stellprobe, zum Atmosphäre schnuppern und um Abläufe zu besprechen. Aber was war das gestern? – Eine Unruhe, ein Gequatsche, kleine Fehler, große Fehler. Haben wir alles verlernt, was in den letzten Wochen einstudiert wurde?

Das war die große Stunde von „Chef“ und „Bossin“ (Chorleiter Sebastian Wewer, Vereinsvorsitzende Christa Etzel). Dieses bewährte und eingespielte Duo kennt das alles schon und hatte während der Probe eine klare Aufgabenteilung. Die „Bossin“ rief ein wenig zur Ordnung und bat um Ruhe und Aufmerksamkeit – wohl wissend, dass sie wie Don Quijote gegen Windmühlen kämpfte. Aber die Form eines professionellen Chores (Insiderwitz) wurde gewahrt [Breites Grinsen]. Der „Chef“ blieb ganz locker, obwohl er sich hier und da die Haare hätte raufen müssen. Er blieb gelassen und vermittelte Sicherheit, indem er genau die Stellen proben ließ, an denen es klemmte oder wo wir längst abgestellt geglaubte Fehler ein ums andere Mal machten.

Letztlich haben wir trotz der Unruhe und Unsicherheiten eine effektive Probe erlebt, in der ernsthaft an den Problemstellen gearbeitet wurde; aber auch der Spaß kam nicht zu kurz. Richtig positiv war, dass sich viele Gospeltrainer gegenseitig auf Fehler aufmerksam gemacht und einander geholfen haben. Singen ist immer auch Teamwork. Für die letzte Probe wird sich der Chorleiter noch einmal ein ganz spezielles Trainingsprogramm für uns überlegen, damit beim Auftritt alles klappt.

Um ein kleines Geheimnis zu verraten: nachdem sich einige Leute ein Festival der Fehler erlaubt hatten (Trainarchivator war ganz vorne mit dabei), kam es zum Schwur: Ihm, dem Herrn Wewer, werden wir es zeigen beim Konzert!!! Dann wird alles klappen, es wird sich gut anhören, wir werden uns an sämtliche Absprachen erinnern und diese umsetzen. Schließlich wird er stolz auf uns sein können, seinen „Lovely Gospeltrain“.

So energiegeladen ist es in der Vorbereitung immer und wir wissen: alles wird gut!

Gospelkirchentag 9.-11.9.2016 in Braunschweig ruft

© Creative KircheDie Ev.-lutherische Landeskirche Braunschweig lädt in Kooperation mit der Stiftung Creative Kirche und anderen zum 8. Internationalen Gospelkirchentag ein. Viele Gospeltrainer werden dem Ruf folgen, um sich das reichhaltige Programm rund um das Thema Gospel nicht entgehen zu lassen.
www.gospelkirchentag.de

© Sebastian WewerAm Freitag werden wir nach der Open-Air-Eröffnungsveranstaltung in der anschlie-ßenden Gospelnacht einen eigenen Auftritt haben. Wie auch bei anderer Gelegenheit werden wir, wenn nicht der ganze Gospeltrain beteiligt ist, mit SängerInnen eines befreundeten Chores (diesmal „Rainbow Gospelchor“ aus Herzebrock) unter dem Namen WeST! (=We sing together!) auftreten.

Gemeinschaftskonzert in der St.Martinikirche, 20.30Uhr
An der Martinikirche 10, 38100 Braunschweig
martiniforte/Braunschweig
New City Voices/Neustadt am Rübenberge
WeST – We sing together/Beckum
GospelFire/Hamburg

Ein Highlight wird, wie bei früheren Gospelkirchentagen, der Mass Choir Workshop am Samstag mit mehreren tausend Aktiven werden. Vier Chorleiter/Komponisten möchten mit uns arbeiten und uns ihre Kompositionen/Arrangements beibringen, unterstützt von professionellen Sängern und Musikern.
Nachmittags besteht die Gelegenheit, sich sein Programm individuell zusammenzustellen. Was darf es ein? Teilnahme an einem Workshop zu verschiedensten Themen rund um die praktische Arbeit in und mit einem Gospelchor? Oder lieber ein Konzert? – Zum Zuhören oder Mitsingen, mit Gospelchören ganz unterschiedlicher Art.
Beim abendlichen Galakonzert können wir amerikanische und europäische Größen der Gospelmusik live erleben (Israel & New Breed/USA, Oslo Gospel Choir(/NOR).

Sonntags findet der Festivalgottesdienst als Open-Air-Veranstaltung statt. Danach geht es erneut in den Mass Choir Workshop. Bevor wir schließlich angefüllt mit vielen neuen Eindrücken nach Hause fahren, wird es einen gemeinsamen Abschluss geben.

Mit den Erfahrungen der Teilnahme an den Gospelkirchentagen 2012 in Dortmund und 2014 in Kassel steht so gut wie fest:

  • Es wird anstrengend
  • Es wird informativ und lehrreich
  • Wir werden viele Eindrücke und neue Impulse mitnehmen
  • Wir werden uns von Liveerlebnissen begeistern lassen

Und

  • 2018 sind wir – vielleicht – wieder dabei

Welcome back – Trainarchivator ist wieder da!

Lange, gaaanz lange ist es still gewesen an dieser Stelle. Zu still. Was war mit dem Gospeltrain los? Keine Musik? Keine Auftritte? Keine Action? – Keine Sorge: der Gospeltrain war aktiv, hat gesungen und außerdem so dies und das erlebt. Auch um die Zukunft des Trains muss sich niemand Sorgen machen. Aber was war nur los?

Es gab ein Problem, ein ganz gewaltiges. Trainarchivators elektrisches Handwerkszeug und digitales Gedächtnis hat der Schlag getroffen – der elektrische Schlag. Nichts ging mehr. War die Maschine tot oder lag sie nur im Koma?
Mehrere Monate gingen so ins Land mit vielen Sorgen und einigen Wiederbelebungsversuchen. Totalschaden oder ein alles halb so wild, so lautete die bange Frage. Doch dann konnte ein Wunderheiler der Technik neues Leben einhauchen. Und siehe da: sie ist ohne größeren Gedächtnisverlust aus dieser Krise herausgekommen.

© trainarchivatorKurzschluss! Der Technik mitten ins Herz.

Doch jetzt steht der Trainarchivator vor einem anderen Problem: wie arbeitet man so eine lange Zeit ohne Berichterstattung auf? Die Alternativen:

  • Fällt vielleicht gar nicht auf?! – Können wir vergessen! Es gibt einfach zu viele Zeugen. Gospeltrainer und Zuschauer waren live dabei und haben die Ereignisse im kollektiven Gedächtnis!
  • Kurzform, als Tabelle – Wie blöd ist das denn? Wir sind doch keine Buchhalter. Gospeltrain ist Action. Liveerlebnis. Bühne und Publikum. Versuch und Irrtum. Da muss auch die Berichterstattung mit Leben gefüllt werden.
  • Die harte Tour – Jau, darauf wird es hinauslaufen. Fleißarbeit. Mit Hilfe von Trainarchivators Kalender und analoger Notizen (das gibt’s noch!!!) werden die Ereignisse aufgearbeitet. Vielleicht ein wenig anders als sonst; wir werden sehen, was machbar ist. Im September ist schon der Gospelkirchentag, an dem der Gospeltrain teilnehmen wird. Mal sehen, ob dieser Blog bis dahin wieder „up to date“ ist.

Erneuter Verlust eines langjährigen Mitglieds

Der Gospeltrain hat erneut den Verlust eines Ex-Mitgliedes zu beklagen. Anna Maria E., von uns nur „Ännchen“ genannt, gehörte zu den Urgesteinen unseres Chores. Zwar war sie kein Gründungsmitglied, doch prägte sie gerade die frühen Jahre mit. Sie kam 1997 an Bord und begleitete uns bis 2005, als sie sich zum altersbedingten Austritt entschloss.

© trainarchivator Ännchen im Jahre 2001

Wir erinnern uns an Ännchen fast immer im Doppel mit Hildegard R. (verst. 2013). Sie nahm sehr regelmäßig an den Proben teil, und hatte Spaß an chorinternen Feiern. Auch bei der Chorreise nach Lebach/Saarland im Jahre 2000 war sie dabei.

Wir haben immer bewundert, wie sie die englische Sprache der Lieder gemeistert hat, obwohl sie eigentlich nie wirklich Englisch gelernt hat. Sie legte großen Wert darauf, dass man ihr die Texte übersetzte, um sich die Songs richtig zu erschließen. Jemand aus ihrem privaten Umfeld hat ihr oft die Texte in Lautschrift aufgeschrieben, so dass sie textmäßig immer bestens präpariert war. Dieses „Englisch-Handicap“ trug aber sehr zur Kommunikation der verschiedenen Generationen im Chor bei, da Ännchen ohne Scheu und wissensdurstig nachfragte.
Ännchen – es war schön mit Dir. Danke

©Westfälischer Anzeiger, 30.01.2016©Westfälischer Anzeiger, Hamm, 30.01.2016

Gospeltrain-Gründungsmitglied verstorben

Den Gospeltrain hat die traurige Nachricht erreicht, dass Anneliese B., die wir nur als „Anne“ kannten, verstorben ist. Anne hat für uns eine ganz besondere Bedeutung, denn sie war eines der Gründungsmitglieder. Eine glückliche Fügung ließ sie Mitte der Neunziger Jahre auf Gleichgesinnte stoßen, die sich zum Singen zusammen fanden und das Fundament unseres Chores schufen.

An den Proben nahm Anne im Laufe der Jahre sehr regelmäßig teil, und drückte in Gesprächen immer wieder ihre Freude an der Musik aus. Sie gehörte zwar zur Gruppe der Ältesten im Chor, fand aber ganz leicht Kontakt zu allen anderen. „Du, sag‘ einmal…“ hieß es so oft, und schon war man im Gespräch. Dabei blieb sie immer ein zurückhaltender und unkomplizierter Typ, der sich durch viel Herzlichkeit auszeichnete.

© trainarchivatorAnne B. im Jahr 2014
Ein typisches Foto – zeigt es doch Interesse und rege Anteilnahme am Gespräch.

Lange hielt sie dem Gospeltrain die Treue, und nur das Alter ließ sie über einen Austritt nachdenken. Der Chorleiterwechsel im Jahre 2010 schien ihr der geeignete Zeitpunkt zu sein, da sowieso gerade eine Etappe zu Ende ging. Unsere Entscheidung, Sebastian Wewer zu unserem neuen Chorleiter zu machen, fand ihre volle Zustimmung. Nach dem ersten Konzert mit Wewer sagte sie strahlend: „Euer Neuer, der hat ja richtig Schwung!“

Trotz ihres Austritts blieb sie unserem Chor weiterhin verbunden. Wer immer Anne irgendwo zufällig traf, wurde auf den Chor hin angesprochen. Wir informierten sie hinsichtlich anstehender Konzerte in unserer Herz Jesu Kirche, die sie dann mit viel Freude besuchte. Auch bei unserem Jubiläumskonzert zum zwanzigjährigen Chorgeburtstag war sie im Publikum und anschließend beim Empfang, bei dem es viel zu erzählen gab.

© Gospeltrain HammAnne an Bord des Gospeltrains am 15.06.2007 (1. Reihe, 5. v.l.)

„Oh, wie schade“ war die spontane herzliche Äußerung von Gospeltrainerin Annegret, als die Nachricht von Annes Tod an den Chor weitergegeben wurde. Auf diese Weise hat sie absolut auf den Punkt gebracht, was alle, die Anne gekannt haben, in diesem Augenblick empfunden haben mögen.

Wir werden Anne in guter Erinnerung behalten; gerade die langjährigen Mitglieder können auf viele gemeinsame Erlebnisse zurückblicken. Ein Highlight war dabei sicher die Reise an den Mittelrhein, bei der wir an zwei Tagen drei sehr unterschiedliche Auftritte absolviert haben. Insider erinnern sich sicherlich noch schmunzelnd an die Geschichte im Hotel mit dem Wildschweinkopf…!

Jetzt hat sich ein Lebenskreis geschlossen. Aber Anne – Du kannst sicher sein – „Heaven is a wonderful place“, wie es in einem oft gesungenen Gospel heißt.

© Westfälischer Anzeiger, 19.01.2016© Westfälischer Anzeiger, Hamm, 19.01.2016