Herzlich willkommen auf unserem Blog!

Wir sind der Gospeltrain Hamm e.V.  und – wie der Name schon verrät – ein Gospelchor. Mit unseren rund 50 Mitgliedern treffen wir uns wöchentlich, um unserem gemeinsamen Hobby nachzugehen: Dem Singen von Gospels, Spirituals und moderner Kirchenmusik.

© trainarchivator

10.09.2017 Chorfreizeit Meschede-Eversberg

In diesem Blog erfährst du regelmäßig alle Neuigkeiten rund um unsere Auftritte, Proben und unser Vereinsleben. Sollten dennoch Fragen offen bleiben, schreibe uns einfach eine Email an gospeltrain(at)lauditum.de oder nehme Kontakt über dieses Kontaktformular auf.
Weitere Kontaktdaten findest du hier!

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Konzert in Hamm-Norden 17.12.2017

Es ist wieder soweit: der Gospeltrain lädt zu seinem Jahreskonzert in die Herz-Jesu-Kirche Hamm-Norden ein. Am 17.12.2017 möchten wir unter dem Titel „Jesus, the light of the world“ dem Publikum unser neues Programm vorstellen. Die intensiven Proben sind bald beendet, und dann hoffen wir auf auf ein gut besuchtes und stimmungsvolles Konzert in vorweihnachtlicher Atmosphäre.

© Gospeltrain Hamm e.V.

Der Beginn ist um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden am Ausgang sind willkommen.

Im Anschluss laden wir auf dem Kirchplatz zum gemütlichen Ausklang mit Glühwein- und Punschausschank ein.

So, 17.12.2017, 17 Uhr
Herz-Jesu-Kirche Hamm-Norden
Karlsplatz 1
59065 Hamm

Neues aktuelles Chorfoto

Es sind schon einige Jahre ins Land gegangen, seit das bisher auf der Titelseite stehende Chorfoto aufgenommen wurde (August 2011). Inzwischen sind einige Mitglieder von Bord gegangen und viele andere neu hinzugewonnen worden. Es war also an der Zeit, mal eine neue Aufnahme zu machen. Bei der Chorfreizeit im September haben wir die Gelegenheit genutzt, um unsere aktuelle Besetzung ins rechte Licht zu setzen. Insider erkennen, dass unser Auftritts-Outfit in Details verbessert wurde und wir nun ein paar Jahre „schöner“ sind.

© trainarchivator

Gospeltrain 10.09.2017, Chorfreizeit Meschede-Eversberg

Das bisherige Titelfoto ist, wie auch weitere Gruppenfotos, im Ordner „Fotos“ zu finden.

Konzert in Beckum 19.02.2017

Schon wieder ist ein Jahr vorbei. Es ist also an der Zeit, in der Beckumer Christuskirche unser aktuelles Programm zu präsentieren. Das dortige Publikum hat uns bei mehreren Auftritten immer herzlich empfangen; Grund genug, sich auf dieses Konzert besonders zu freuen. Wir sind uns sicher, gemeinsam eine gute Zeit mit Gospelgesang zu verbringen.

© Ev. Kirchengemeinde Beckum© Gemeindebrief Ev. Kirchengemeinde Beckum

Die Gemeinde hat unser Gastspiel schon Ende letzten Jahres im Gemeindebrief angekündigt, so dass wir auf regen Besuch hoffen dürfen.

Konzert in Beckum
19.02.2017, 18 Uhr
Christus-Kirche, Nordwall 40, 59269 Beckum
Eintritt frei, Spenden willkommen

Nachbesprechung Adventskonzert Hamm-Norden 11.12.2016 – Teil 3

Der Applaus ebbt so bald nicht ab. Es endet also wie immer – Zugabe! Ohne entlässt man uns hier nicht. Zu hören gibt es den Klassiker aller Klassiker: „Oh, happy day“. Diesen Gospelsong kann man immer bringen, den werden Chor und Zuhörer nie leid. Vielleicht liegt es daran, dass dieser oft in wunderbaren Momenten gesungen wird, in denen mit diesem Song quasi ein Ausrufezeichen angefügt wird.
Solistin Birgit legt los, das Publikum ist gleich aktiv mit dabei. Die Stimmung im Chor ist besonders locker und gelöst, denn unsere „Pflicht“ ist bereits erfolgreich absolviert. Jetzt wird der Augenblick dieses Adventskonzert gemeinsam gefeiert.

© Daniel Deppe

Zugabe zum gelungenen Konzert

Freude ist überall zu spüren; da liegt es nahe, als weitere Zugabe erneut „Joy to the world“ zu singen. Jetzt, so kurz vor Weihnachten, kann man diese Freudenbotschaft ruhig ein zweites Mal singen. Offensichtlich sehen das unsere Gäste genauso, denn der Funke springt sofort über. Mit dem neuen Arrangement haben wir inzwischen keine Schwierigkeiten mehr. Wir lassen uns einfach auf einer emotionalen Stimmungswoge tragen.

© Daniel Deppe

Alle stehen bei „Joy to the world“

Zum Ende siegt mal wieder die Spontanität! Chorleiter Sebastian Wewers Gestik bittet uns zum Auszug. Er spielt den Song „Marvelous things“ an. Noch ganz neu im Repertoire, sitzt dieses Stück schon ganz sicher, so dass wir singend einen geordneten Abgang von der Bühne und über die Altarstufen hinbekommen. In Zweierreihe geht es gemessenen Schrittes durch den Mittelgang in Richtung Sakristei. Jetzt sind sich SängerInnen und Besucher ganz nahe – überall nur zufriedene Gesichter. Mancher Zuschauer schenkt uns ein Lächeln, ein „Danke“ oder andere Worte der Zufriedenheit oder der Begeisterung. Hier holen wir uns beim Auszug quasi unseren Lohn für die intensive Konzertvorbereitung ab.

© Daniel Deppe

Auszug des Trains – jetzt ist wirklich Schluss

In der Sakristei angekommen, fällt die letzte Anspannung von uns ab. Inzwischen ist auch der „Chef“ schon hinter uns her geeilt und offensichtlich mit seinem Gospeltrain sehr zufrieden. Sein Gesicht spricht Bände.

© trainarchivator

Technik, Instrumente, Deko – alles muss raus

Während die Besucher die Kirche nach und nach verlassen, beginnen einige Gospeltrainer mit dem Aufräumen. Wie immer kann man sich auf uns verlassen, dass die Kirche ordentlich hinterlassen wird.

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Ausklang bei Glühwein und Spekulatius – die Musik noch im Ohr

Wenn wir uns ein wenig beeilen, können wir auf dem Kirchplatz am gemeinsamen Ausklang mit unseren Zuschauern teilnehmen. Dort sind Pavillons aufgebaut, wo Glühwein ausgeschenkt wird. Ein paar Frauen aus der Gemeinde sind uns bei dieser erstmalig durchgeführten Aktion behilflich, bei der man miteinander ins Gespräch kommen kann und das wunderbare Konzert nachwirken lässt.

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Belohnungsglühwein für Annette nach ihrem Konzertdebut als Gospeltrainerin

© trainarchivatorEin großer Dank des Gospeltrains an die fleißigen Helferinnen! Dank ihres Einsatzes wird aus einer fixen Idee ein gelungener Konzertabschluss. Wir waren sehr überrascht, als sich auf unsere zaghafte Anfrage gleich sechs Frauen gemeldet haben, um uns zu unterstützen. Während wir noch auf der Bühne stehen, muss der Glühwein ja bereits aufgewärmt werden. Zur Krönung des Ganzen wurden teilweise die „besseren Hälften“ beim Pavillonaufbau gleich mit eingespannt. Grandios!

Was haben wir für ein Glück! Der 3.Advent ist zwar ein kühl-grauer Tag, zu dem der Glühwein so richtig gut passt, doch der angesagte Regen setzt erst ein, als man endgültig gemeinsam ans Aufräumen geht.

© trainarchivator

Organisatoren und Helfer stoßen ganz am Schluss auf die gelungene Veranstaltung an, als alle anderen schon auf dem Heimweg sind

Nachtrag:

Unser „Chef“ hat sein Versprechen, das er uns bei der gestrigen Generalprobe gegeben hat, voll und ganz erfüllt: „Morgen [sprich beim Konzert] bin ich in Form und absolut konzentriert“. Wenn es darauf ankommt, ist er voll da. „Chef“ – dafür lieben Dich die Zuschauer, wie viele Rückmeldungen unterstreichen, und natürlich auch Deine Gospeltrainer.

Was bleibt? – Bei der Rückkehr in die verlassene Wohnung hat man noch Musik im Ohr und Glühweingeschmack auf der Zunge. War doch gut, dass man sich trotz des „usseligen“ Wetters aufgemacht hat! Eine gute Stunde Musik als Unterstreichung der Adventszeit ist wertvoll, denn wer diese Zeit nicht bewusst wahrnimmt, dem entgeht das Wesentliche.

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Das Gospeltrainkonzert bringt Freude für alle und der Ausklang ist das „Sahnehäubchen“

Nachbesprechung Adventskonzert Hamm-Norden 11.12.2016 – Teil 2

Die Pause für den Chor überbrückt Chorleiter Sebastian Wewer mit einem Solo. Er hat ein ganz besonderes Weihnachtslied ausgewählt; ein Stück aus dem Zyklus „Bilder der Weihnacht“ von Clemens Bittlinger. Im heiter-nachdenklichen Text geht es um die Tiere im Stall zu Bethlehem, die bei Christi Geburt unter ärmlichsten Verhältnissen anwesend waren.
Wewer begleitet seinen Sologesang mit dem Keyboard – alle anderen hören andächtig zu. Der Beitrag hinterlässt Eindruck, da er konzentriert vorgetragen wird und zudem einen starken Kontrast zum Chorgesang bietet. Wir Gospeltrainer spannen ein wenig aus und trinken einen Schluck; dann geht es schon wieder geordnet auf die Bühne.

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Nachdenklich machendes Solo zur Adventszeit © Daniel Deppe

Besinnlich geht es weiter mit dem Titel „This little light“, der zu den meistgesungenen Stücken des Gospeltrains gehört. Er ist vielseitig einsetzbar: von der Hochzeit bis zu diesem Adventskonzert. Das Lied ist inzwischen fast einhundert Jahre alt, und es haben sich verschiedene Varianten entwickelt. Es wird in vielen Regionen der Welt gesungen – so auch in Hamm. Kein Wunder, dass es auch hier Kenner im Publikum gibt, die textsicher mitsingen. Unsere erfahrene Solistin Birgit meistert ihren Einsatz überzeugend.

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Abschluss von „This little light“ © Daniel Deppe

Jetzt sind wir aber mal so richtig gespannt: der Evergreen „Joy to the world“ ist schon viele Jahre im Repertoire des Gospeltrains und dürfte fast allen Besuchern bekannt sein. Das war uns Anlass genug, uns am Arrangement von Gospelkomponist Helmut Jost zu versuchen, der dem Stück eine neue Frische verliehen hat. Wir haben uns in den Proben lange die Zähne daran ausgebissen. Kurz vor dem Konzert ist bei uns dann doch der Groschen gefallen, als wir kapiert haben, dass wir viel zu kompliziert an die Sache rangegangen sind.
Beim Auftakt wird das Lied natürlich sofort erkannt, auch wenn es heute irgendwie anders klingt. Man stutzt, lässt sich dann aber einfach neugierig auf das neue Arrangement ein, welche die eine oder andere Überraschung für die Zuhörer parat hält. Das Üben hat sich doch gelohnt, denn wir bekommen das Stück ohne größere Patzer auf die Bühne. Den Applaus nehmen wir mit viel Erleichterung entgegen.

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Volle Konzentration – dann läuft‘s © Daniel Deppe

Nach den schwungvollen Passagen des letzten Liedes wird es jetzt zunächst deutlich ruhiger. „I want to love you, Lord“ stellt eine persönliche Zwiesprache mit Gott dar – da passen keine lauten Töne. Nach zart gesungenem Auftakt bricht dann doch die Freude hervor, die dem Song den typischen Charakter verleiht. Wir singen es sehr gerne, was in der Kirche sicherlich deutlich zu spüren ist. Das sind die Momente, von denen Zuschauer dann später sagen: „Man sah Euch Eure Freude an“. – So sollte es im Idealfall sein.

© Daniel Deppe

Achtung, Zeichen des Chorleiters zum versetzten Singen der Einzelstimmen © Daniel Deppe

© Daniel DeppeDie gleiche Thematik, dass man sich Gott anvertraut und Geborgenheit erfährt, nimmt auch das nächste Stück „In your arms“ auf. Zwischen den drei Strophen kommt Solist Martin zum Einsatz, der heute seine Feuertaufe bei einem Heimspiel-Auftritt vor großem Publikum besteht. Sicher bleibt dieser Song für ihn immer ein ganz spezieller, da er ihn in diesem Jahr für eine besondere Person bei deren Hochzeit als Überraschungssolist gesungen hat. Die Erinnerung daran löst bei vielen Gospeltrainern immer noch Gänsehaut aus. Heute klappt’s prima; Martin ist gut vorbereitet und das hört man. Die Probleme mit dem Abstand zum Mikro, den mehrere Solisten noch bei der gestrigen Generalprobe hatten, sind offensichtlich im Griff. Wir sprechen nicht ohne Grund spaßeshalber manchmal vom Gospel-Training.          Foto © Daniel Deppe

Bei der folgenden Ansage kann sich unser „Chef“ nicht zurückhalten und verrät den Gästen, dass es beim Gospel-Oldie Burden down“ eine kleine Überraschung gäbe und er dem Chor hartnäckig vermittelt habe, dass es gar nicht sooo doof aussehe. – Muss er alles verraten? Ja er muss, denn sonst wäre er vor Spannung wohl geplatzt!
Los geht es in der altbekannten Art, und viele singen den Klassiker mit. Was ist daran besonderes, mag sich mancher fragen. Die vierte Strophe treibt den Menschen dann ein Lächeln, ein Schmunzeln ins Gesicht. Immer, wenn ein Gospeltrainer das Wort „down“ singt, geht er ein wenig in die Knie. Da die Einzelstimmen ihre Einsätze teilweise zeitversetzt haben, ergibt sich ein originelles Bild.
Auch wir müssen lächeln, denn heute, als es bei einem Auftritt gilt, bekommen wir diese Aktion endlich gut hin. Was haben wir für chaotische Szenen bei den Proben erlebt, bei denen wir von diesem Gag nicht so überzeugt waren. Der „Chef“ blieb hartnäckig: „Wartet nur ab, das wird super!“ – Woher hatte der Mann nur seinen Optimismus? Sein Instinkt gab ihm recht und wir staunen wieder einmal.
Erst kürzlich hatten wir uns zu einer Sonderprobe in einem Gymnastiksaal getroffen, wo wir u.a. dieses Stück vor einer Spiegelwand üben konnten. Jetzt sind wir tatsächlich weitgehend synchron und in der Kniebeugung aneinander angepasst. Das Üben hat sich offensichtlich gelohnt, und heute haben auch wir unseren Spaß an der Sache beim Blick in viele strahlende Gesichter.

© Daniel Deppe

Ganz locker in den Knien – sieht tatsächlich witzig aus © Daniel Deppe

Bei Gospeltrainkonzerten ist es inzwischen gute Tradition, dem Publikum am Ende ein Segenslied mit auf den Heimweg zu geben. Heute ist es der Titel Sei behütet“. Es klingt wunderbar zart, weil sich alle zurücknehmen und die Aussprache sehr deutlich rüberkommt. Mancher Zuschauer singt den bekannten Text mit, andere halten mit verträumtem Blick inne. Da wird auch mal ganz unauffällig die Hand des Partners gehalten. – Manche noch so kleine Geste oder Gefühlregung bleibt uns nicht verborgen. Wenn unser Auftritt ankommt und die Menschen einige gute Momente mit uns erleben, so ist uns dies neben dem Applaus der schönste Lohn.

© Daniel Deppe

Gospeltrain in sehr gut besuchter Herz Jesu Kirche © Daniel Deppe

© Daniel DeppeDas Konzertprogramm ist absolviert! Die Spannung fällt von uns ab, und wir sind zufrieden. Getrost können wir dieses Adventskonzert als Erfolg verbuchen. „Chef“ [Chorleiter] Sebastian Wewer ist mal wieder stolz auf seinen Gospeltrain und die „Bossin“ [Vereinsvorsitzende] Christa Etzel gratuliert ihm mit einem Blumenstrauß. Kräftiger Applaus beschließt die Veranstaltung.   Foto © Daniel Deppe

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© Daniel Deppe

Sie: „Dir alles Liebe, alles Gute, Dankeschön!“; Er: „Da sind Stacheln dran!“ – Das ist Zufall, echt. © Daniel Deppe

Teil 3 folgt.

Guten Rutsch 2016

Nur noch wenige Stunden, dann ist auch das Jahr 2016 schon wieder Vergangenheit.  Auf viele interessante Auftritte und Erlebnisse kann der Gospeltrain zurückblicken, die uns selbst und unseren Zuhörern viel Freude gemacht haben.

DANKE sagen wir allen Zuhörern, Gospelfreunden und langjährigen Fans für den Besuch unserer Auftritte und ihren Applaus.
DANKE an alle Unterstützer aus dem Umfeld des Chores, die uns durch ihren Einsatz immer wieder geholfen und den Rücken frei gehalten haben.
DANKE an alle Gospeltrainer und ihren „Gospeltrainer“ Sebastian Wewer, die gemeinsam durch ihren Einsatz bei den Proben und bei der Vorbereitung von Auftritten und Veranstaltungen aller Art uns allen ein interessantes Chorjahr beschert haben.
Einen BESONDEREN DANK für die langjährige Unterstützung richten wir an unsere Gemeinde Clemens August Graf von Galen in Hamm-Norden und ihren Pfarrer Davis Puthussery .

CC0 Public DomainCC0 Public Domain, verändert

Wer nicht mehr so ganz im Bilde ist, was der Gospeltrain im Jahre 2016 so alles erlebt hat, der kann dies im entsprechenden Jahresrückblick nachlesen, der schon in Arbeit ist…

Frohe Weihnachten 2016

Herzliche Grüße an alle Gospelfreunde.

© trainarchivator

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